--The Green Might--

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Kotaro
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Beitragvon Kotaro » Mi 7. Jan 2009, 17:12

Ich werde versuchen Kapitel 3 bald zu veröffentlichen, bis dahin habt ihr erst mal an Kapitel 1 und 2 etwas zu lesen:-)

Feedback ist natürlich auch gerne gesehen.

MFG
Kotaro;)



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The Green Might--Kapitel 3

Beitragvon Kotaro » Di 24. Mär 2009, 14:26

[b]Kapitel 3: Aller Anfang ist Schwer![/b]

Blut, es klebte Blut am kalten Stahl..... des Stützpfeilers der zum Dach des Bahnsteiges gehörte. Seinen übermenschlichen Reflexen hatte er es keineswegs zu verdanken, das er noch lebte, dann wohl eher der Sonne die an diesem Tag ihre Strahlen zeigte. Diese lächelten ihm im Schwert seiner Angreiferin entgegen und animierten so rechtzeitig, mit einem Sprung zurück, zum Ausweichen um größeren Schaden zu vermeiden. Allerdings war das Glück nicht bis zum Ende dabei gewesen, was zur Folge hatte das Martin das Gleichgewicht verlor und sein Hinterkopf unsanft mit dem eben erwähnten Pfeiler kollidierte. Die unschöne Beule die es gratis dazu gab blutete leicht und auch die schmerzen ließen sich nicht lange bitten und offenbarten ihre Anwesenheit in lautem fluchen. Das wiederum manifestierte nur umso mehr den Gedanken der Japanerin, er sei eine Bedrohung, vor der Sie ihre Freundin beschützen müsste. „Zum Teufel aber auch. Ich wusste dass dieser Austausch nichts als Ärger mit sich bringen wird. Am besten ich stecke diese geistesgestörte Killerbraut in den nächst besten Flieger zurück nach Japan und...“, doch dieser Satz würde unvollendet bleiben. Das Schwert des Mädchens fing nämlich gerade damit an, die dünne, äußerst empfindliche Haut, die seine Halsschlagader bedeckte zu kitzeln. Er solle aufstehen und den Mund halten, lautete ihre Anweisung. Da ein verfrühtes Ableben keine Option bildete, tat er wie ihm geheißen wurde. Was hatte sie vor? Ein erneuter Angriff vielleicht? Wollen Sie ihn tatsächlich töten? Nein. Zwar befand sich die Waffe weiterhin in einer offensiven Haltung, doch bot sie nun nicht mehr die Chance ihn schnell und sauber die Kehle durch zuschneiden. Trotzdem war die Situation nicht beruhigender gewesen, da ein solches Schwert immer noch schnell töten konnte.Kaum stand man wieder, musterte Martin das Mädchen etwas genauer. „Erstaunlich dass so eine Schönheit so brutal sein kann. Der Körper ist durchtrainiert und auch ihre restlichen Proportionen können sich sehen lassen, letzteres gilt auch für das zweite Mädchen.“ Er sprach seine Worte bewusst laut aus, da beide Mädchen kein Wort der deutschen Sprache verstanden und er führte es noch weiter. „Warum haben Sie mich angegriffen? Und was soll diese angestaute Aggression? Das ganze beruht doch nur auf einem offensichtlichen Missverständnis. Ich habe dem Mädchen nichts der gleichen angetan, was Sie sich gerade in ihrem Kopf zusammen spinnen. Vielmehr bin ich derjenige gewesen, der sie vor solch einem grauenhaften Erlebnis beschützte, nur um mir dann Sorgen machen zu müssen, ob ich jetzt geteilt oder geviertelt werde. Stecken Sie doch bitte die Waffe ein, (Dämliche Killerbraut), es braucht keine Gewalt, nur Menschen mit genug Einsicht.“ Nachdem sich der Regen aus Wörtern gelegt hatte, gab die Kämpferin einen kurzen und stummen Blick an ihre Freundin ab. Sie nickte auf die nicht gestellte Frage zur Antwort und zugleich versank das Katana ihn der passenden Schwertscheide. „Ich bitte den Herrn vielmals um Entschuldigung und hoffe sie fassen mein Verhalten nicht all zu Negativ auf“, ließ das Mädchen mit dem Zopf von sich hören. „Set-chan ist manchmal etwas ungestüm, sie reagiert immer so wenn ich in ihren Augen in Gefahr bin. Aber ich hoffe, dass sie ihre Entschuldigung annehmen“, sagte die noch namenlose Schönheit und verbeugte sich einmal. Man könnte meinen an dem was eben geschehen ist, wäre nichts Ungewöhnliches dran, doch weit gefehlt. Leicht verdutzt trat Martin Doyle ein paar Schritte auf die Schülerin zu, die ihn eben noch umbringen wollte. „Also gut, der Test auf Exempel, das bilde ich mir sicher nicht ein“, dachte der Junge. „Sprechen sie mir bitte nach: Lohnsteuerjahresausgleich, Insolvenzverfahren, Killerspiel-Debatte, Betriebswirtschaftslehre, Hagebuttentee.“ Ohne den genauen Sinn dieser Aktion zu kennen, wiederholte sie wie ein gut erzogenes Kind, reih um reih jedes einzelne Wort, in flüssigem, gut verständlichem deutsch. Nun wirkte der junge Mann nur noch verwirrter als zu vor. „Sie sprechen meine Sprache?“ „Ja.“ „Sie sprechen deutsch?“ „Ja.“ „Alle beide?“ „Ja.“ „Sie haben mich also eben ganz genau verstanden?“ „Ja.“ „Zeile für Zeile?“ „Ja.“ „Auch Dämliche Killerbraut“ Ja und das werde ich mir merken.“ „Warum?“ „Damit ich einen Grund habe sie in mundgerechte Stücke zu schneiden.“ „Was? “ Schnell, ehe es wieder zu einem handfesten Konflikt kam, eilte die zweite Schülerin herbei und besänftigte ihre Freundin, deren Hand sich wohlwollend auf dem Griff der Klinge eingefunden hatte. „Sie mögen zwar für die nächste Zeit unser Gastgeber sein, dennoch gibt das ihnen kein Recht sich so respektlos gegenüber Fremden zu verhalten.“ Bitte? Was hatte diese vorlaute Göre da gesagt? Es war doch eindeutig, wer im Recht lag. „Verzeihung, aber wenn ich mich noch richtig erinnere waren Sie es doch die wie eine wilde Furie auf mich losgegangen ist, ohne den Verstand einzuschalten, falls das überhaupt möglich ist“, berichtigte Mr. Doyle „Es ist möglich und mein sogenannter Verstand warnt mich gerade davor Fräulein Konoka in ihre Obhut zu lassen.“ „Sehr schön, ich werde Sie nicht daran hindern ein anderes Quartier aufzusuchen. Meine Begeisterung hält sich sowieso in Grenzen, was diesen Schüleraustausch angeht“, gaffte er sie an. „Fein, wir sind auf keinen engstirnigen Idiot angewiesen“, meinte sie, nahm die Hand ihrer Mitschülerin und zerrte sich in Richtung der Unterführung. Martin Doyle wirkte leicht überheblich, herrschte doch normalerweise bei ihm der Grundsatz „Erst denken, dann reden“, doch im Eifer des Gefechtes kehrte es sich dummerweise um und so kam was kommen musste.„Ich bin gespannt, wie lange das gut geht, zwei Japanerinnen zum ersten Mal zu Besuch in Deutschland, auf eigene Faust, unter der Führung einer naiven Säbelrasslerin. Das trifft nicht so das Ideale Bild.“ Sie blieb stehen, ganz ruhig und gelassen wendete sich der Kopf um wenige Grad. Ihr Blick war kalt und starr, direkt unheimlich und bedrohend. Auch Doyle jagte es einen kalten Schauer über den Rücken. Dann erhob sich das Wort. „Ganz recht das ideale ist das bei weitem nicht, aber treffen werde ich trotzdem“ und im selben Augenblick schnellte eine Japanische Schönheit mit gezogenem Langschwert auf ihn zu. „Zwei mal funktioniert das nicht“, sagte der junge Mann. Ein gerader Stoß, die Spitze durchschnitt die Luft, Routine mäßig wich sein Körper aus, zeitgleich stützte sich seine linke Hand auf dem kalten Backsteinen ab, wie ein kreisel, der entstandene Schwung leitete sich in den rechten Fuß, welcher von Hinten zielgenau ihre Beine traf. Es dauerte keine zwei Sekunden. Ohne Halt fiel sie, mit dem Hinterkopf gen Boden. Grundlos sollte jedoch niemanden verletzt werden und so fing er das Mädchen auf, ehe der Boden sie küsste. Halb sitzend lag sie in dem ausgestreckten Arm, das Schwert mit der anderen Hand aufgefangen, führte er es mit der stumpfen Seite an den Hals. „Wir lassen das als ein Unentschieden gelten“, flüsterte Martin. Nervös stimmte man in den Vorschlag ein. Schweigend half er beim aufstehen, gab das Schwert der rechtmäßigen Besitzerin zurück, wandte sich anschließend an ihre Begleiterin. „Es ist mir unangenehm dass es soweit kommen musste und ich bitte mein Verhalten zu entschuldigen. Wenn sie gestatten, mein Name ist Martin Doyle, ich bin für das nächste Jahr ihr Tauschvater und heiße beide herzlichst willkommen in Deutschland.“Verblüffend was sich da eben abgespielt hatte. Noch bis vor zwei Minuten zeigte sich Mr. Doyle streitsüchtig doch nun war er wieder ganz der alte. Ein Gentleman der kämpfen kann es aber niemals wollte. Noch immer keine Reaktion, keine Antwort, nur ein Lächeln, das war alles. „Es freut mich auch, ich heiße Konoka Konoe und das ist meine Freundin Setsuna Sakurazaki.“ Setsuna schob sich zwischen die beiden. „Ich bin ihre Leibwächterin und werde genau darauf achten, welche Subjekte sich in der Nähe von Fräulein Konoka aufhalten und notfalls, ohne zu zögern alles tun um sie zu beschützen.“ Das klang fast so als würde auch Mr. Doyle als ein solches Subjekt eingestuft werden. „Ich bin mir sicher dass sie das wollen.“ „Gut“, sagte Setsuna und stieg rasch die Treppe der Unterführung herab. „Set-chan mag es gar nicht, wenn sie im Kampf unterliegt“, verriet Konoka leise. „Ist das Mädchen denn schon lange ihre Leibwächterin“, fragte Martin. Konoka nickte zustimmend und erzählte das sie beide schon von Kindesbein an befreundet wären. Als Mitglied der Familie Sakurazaki wurde Setsuna damit beauftragt Konoka wenn nötig mit ihrem Leben zu beschützen. „Verständlich, sie wird denken sie könne ihre Aufgabe nicht erfüllen. Versagen gehört aber zum Leben dazu wie der Tod zum Sterben“, meinte der Junge während er mit seiner neuen Bekanntschaft ebenfalls die Stufen hinab stieg. Unten angekommen, führte ein langer Korridor direkt zu einer weiteren großen Treppe über welche man zum Ein- und Ausgang des Gebäudes gelangte. In der Mitte waren noch weitere Aufstiegsmöglichkeiten, die beide zu einem weiteren Bahnsteig hin mündeten. An den kalten Wänden fand sich allerlei Graffiti aber keines welches man üblicherweise für eine Sachbeschädigung pubertierender Jugendlicher halten würde. Nein vielmehr zeigten sich anspruchsvolle Motive die teilweise recht Ansehnlich waren. Mit jedem Meter wurde das Echo ihrer Schritte lauter und nach rund einer Minute standen zwei Mädchen und ein Junge außerhalb des Bahnhofes in der frische des noch andauernden Januars. Links neben Setsuna stapelten sich zwei Reisetaschen auf dem Gehsteig, über ihnen thronte ein nicht ganz so prall gefüllter Rucksack aus braunem Leder.

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The Green Might--Kapitel 3

Beitragvon Kotaro » Di 24. Mär 2009, 14:30

[b]Kapitel 3: Aller Anfang ist Schwer![/b]

Blut, es klebte Blut am kalten Stahl.....

des Stützpfeilers der zum Dach des Bahnsteiges gehörte. Seinen übermenschlichen Reflexen hatte er es keineswegs zu verdanken, das er noch lebte, dann wohl eher der Sonne die an diesem Tag ihre Strahlen zeigte. Diese lächelten ihm im Schwert seiner Angreiferin entgegen und animierten so rechtzeitig, mit einem Sprung zurück, zum Ausweichen um größeren Schaden zu vermeiden. Allerdings war das Glück nicht bis zum Ende dabei gewesen, was zur Folge hatte das Martin das Gleichgewicht verlor und sein Hinterkopf unsanft mit dem eben erwähnten Pfeiler kollidierte. Die unschöne Beule die es gratis dazu gab blutete leicht und auch die schmerzen ließen sich nicht lange bitten und offenbarten ihre Anwesenheit in lautem fluchen. Das wiederum manifestierte nur umso mehr den Gedanken der Japanerin, er sei eine Bedrohung, vor der Sie ihre Freundin beschützen müsste.

„Zum Teufel aber auch. Ich wusste dass dieser Austausch nichts als Ärger mit sich bringen wird. Am besten ich stecke diese geistesgestörte Killerbraut in den nächst besten Flieger zurück nach Japan und...“, doch dieser Satz würde unvollendet bleiben. Das Schwert des Mädchens fing nämlich gerade damit an, die dünne, äußerst empfindliche Haut, die seine Halsschlagader bedeckte zu kitzeln. Er solle aufstehen und den Mund halten, lautete ihre Anweisung. Da ein verfrühtes Ableben keine Option bildete, tat er wie ihm geheißen wurde. Was hatte sie vor? Ein erneuter Angriff vielleicht? Wollen Sie ihn tatsächlich töten? Nein. Zwar befand sich die Waffe weiterhin in einer offensiven Haltung, doch bot sie nun nicht mehr die Chance ihn schnell und sauber die Kehle durch zuschneiden. Trotzdem war die Situation nicht beruhigender gewesen, da ein solches Schwert immer noch schnell töten konnte.

Kaum stand man wieder, musterte Martin das Mädchen etwas genauer. „Erstaunlich dass so eine Schönheit so brutal sein kann. Der Körper ist durchtrainiert und auch ihre restlichen Proportionen können sich sehen lassen, letzteres gilt auch für das zweite Mädchen.“ Er sprach seine Worte bewusst laut aus, da beide Mädchen kein Wort der deutschen Sprache verstanden und er führte es noch weiter.

„Warum haben Sie mich angegriffen? Und was soll diese angestaute Aggression? Das ganze beruht doch nur auf einem offensichtlichen Missverständnis. Ich habe dem Mädchen nichts der gleichen angetan, was Sie sich gerade in ihrem Kopf zusammen spinnen. Vielmehr bin ich derjenige gewesen, der sie vor solch einem grauenhaften Erlebnis beschützte, nur um mir dann Sorgen machen zu müssen, ob ich jetzt geteilt oder geviertelt werde. Stecken Sie doch bitte die Waffe ein, (Dämliche Killerbraut), es braucht keine Gewalt, nur Menschen mit genug Einsicht.“

Nachdem sich der Regen aus Wörtern gelegt hatte, gab die Kämpferin einen kurzen und stummen Blick an ihre Freundin ab. Sie nickte auf die nicht gestellte Frage zur Antwort und zugleich versank das Katana ihn der passenden Schwertscheide.

„Ich bitte den Herrn vielmals um Entschuldigung und hoffe sie fassen mein Verhalten nicht all zu Negativ auf“, ließ das Mädchen mit dem Zopf von sich hören.

„Set-chan ist manchmal etwas ungestüm, sie reagiert immer so wenn ich in ihren Augen in Gefahr bin. Aber ich hoffe, dass sie ihre Entschuldigung annehmen“, sagte die noch namenlose Schönheit und verbeugte sich.

Man könnte meinen an dem was eben geschehen ist, wäre nichts Ungewöhnliches dran, doch weit gefehlt. Leicht verdutzt trat Martin Doyle ein paar Schritte auf die Schülerin zu, die ihn eben noch umbringen wollte. „Also gut, der Test auf Exempel, das bilde ich mir sicher nicht ein“, dachte der Junge. „Sprechen sie mir bitte nach: Lohnsteuerjahresausgleich, Insolvenzverfahren, Killerspiel-Debatte, Betriebswirtschaftslehre, Hagebuttentee.“ Ohne den genauen Sinn dieser Aktion zu kennen, wiederholte sie wie ein gut erzogenes Kind, reih um reih jedes einzelne Wort, in flüssigem, gut verständlichem deutsch. Nun wirkte der junge Mann nur noch verwirrter als zu vor. „Sie sprechen meine Sprache?“ „Ja.“ „Sie sprechen deutsch?“ „Ja.“ „Alle beide?“ „Ja.“ „Sie haben mich also eben ganz genau verstanden?“ „Ja.“ „Zeile für Zeile?“ „Ja.“ „Auch Dämliche Killerbraut“ Ja und das werde ich mir merken.“ „Warum?“ „Damit ich einen Grund habe sie in mundgerechte Stücke zu schneiden.“ „Was? “ Schnell, ehe es wieder zu einem handfesten Konflikt kam, eilte die zweite Schülerin herbei und besänftigte ihre Freundin, deren Hand sich wohlwollend auf dem Griff der Klinge eingefunden hatte.

„Sie mögen zwar für die nächste Zeit unser Gastgeber sein, dennoch gibt das ihnen kein Recht sich so respektlos gegenüber Fremden zu verhalten.“ Bitte? Was hatte diese vorlaute Göre da gesagt? Es war doch eindeutig, wer im Recht lag. „Verzeihung, aber wenn ich mich noch richtig erinnere waren Sie es doch die wie eine wilde Furie auf mich losgegangen ist, ohne den Verstand einzuschalten, falls das überhaupt möglich ist“, berichtigte Mr. Doyle „Es ist möglich und mein sogenannter Verstand warnt mich gerade davor Fräulein Konoka in ihre Obhut zu lassen.“ „Sehr schön, ich werde Sie nicht daran hindern ein anderes Quartier aufzusuchen. Meine Begeisterung hält sich sowieso in Grenzen, was diesen Schüleraustausch angeht“, gaffte er sie an. „Fein, wir sind auf keinen engstirnigen Idiot angewiesen“, meinte sie, nahm die Hand ihrer Mitschülerin und zerrte sich in Richtung der Unterführung.

Martin Doyle wirkte leicht überheblich, herrschte doch normalerweise bei ihm der Grundsatz „Erst denken, dann reden“, doch im Eifer des Gefechtes kehrte es sich dummerweise um und so kam was kommen musste.

„Ich bin gespannt, wie lange das gut geht, zwei Japanerinnen zum ersten Mal zu Besuch in Deutschland, auf eigene Faust, unter der Führung einer naiven Säbelrasslerin. Das trifft nicht so das Ideale Bild.“ Sie blieb stehen, ganz ruhig und gelassen wendete sich der Kopf um wenige Grad. Ihr Blick war kalt und starr, direkt unheimlich und bedrohend. Auch Doyle jagte es einen kalten Schauer über den Rücken. Dann erhob sich das Wort. „Ganz recht das ideale ist das bei weitem nicht, aber treffen werde ich trotzdem“ und im selben Augenblick schnellte eine Japanische Schönheit mit gezogenem Langschwert auf ihn zu. „Zwei mal funktioniert das nicht“, sagte der junge Mann. Ein gerader Stoß, die Spitze durchschnitt die Luft, Routine mäßig wich sein Körper aus, zeitgleich stützte sich seine linke Hand auf dem kalten Backsteinen ab, wie ein kreisel, der entstandene Schwung leitete sich in den rechten Fuß, welcher von Hinten zielgenau ihre Beine traf. Es dauerte keine zwei Sekunden. Ohne Halt fiel sie, mit dem Hinterkopf gen Boden. Grundlos sollte jedoch niemanden verletzt werden und so fing er das Mädchen auf, ehe der Boden sie küsste. Halb sitzend lag sie in dem ausgestreckten Arm, das Schwert mit der anderen Hand aufgefangen, führte er es mit der stumpfen Seite an den Hals.

„Wir lassen das als ein Unentschieden gelten“, flüsterte Martin. Nervös stimmte man in den Vorschlag ein. Schweigend half er beim aufstehen, gab das Schwert der rechtmäßigen Besitzerin zurück, wandte sich anschließend an ihre Begleiterin. „Es ist mir unangenehm dass es soweit kommen musste und ich bitte mein Verhalten zu entschuldigen. Wenn sie gestatten, mein Name ist Martin Doyle, ich bin für das nächste Jahr ihr Tauschvater und heiße beide herzlichst willkommen in Deutschland.“

Verblüffend was sich da eben abgespielt hatte. Noch bis vor zwei Minuten zeigte sich Mr. Doyle streitsüchtig doch nun war er wieder ganz der alte. Ein Gentleman der kämpfen kann es aber niemals wollte. Noch immer keine Reaktion, keine Antwort, nur ein Lächeln, das war alles. „Es freut mich auch, ich heiße Konoka Konoe und das ist meine Freundin Setsuna Sakurazaki.“ Setsuna schob sich zwischen die beiden. „Ich bin ihre Leibwächterin und werde genau darauf achten, welche Subjekte sich in der Nähe von Fräulein Konoka aufhalten und notfalls, ohne zu zögern alles tun um sie zu beschützen.“ Das klang fast so als würde auch Mr. Doyle als ein solches Subjekt eingestuft werden. „Ich bin mir sicher dass sie das wollen.“ „Gut“, sagte Setsuna und stieg rasch die Treppe der Unterführung herab. „Set-chan mag es gar nicht, wenn sie im Kampf unterliegt“, verriet Konoka leise. „Ist das Mädchen denn schon lange ihre Leibwächterin“, fragte Martin. Konoka nickte zustimmend und erzählte das sie beide schon von Kindesbein an befreundet wären. Als Mitglied der Familie Sakurazaki wurde Setsuna damit beauftragt Konoka wenn nötig mit ihrem Leben zu beschützen. „Verständlich, sie wird denken sie könne ihre Aufgabe nicht erfüllen. Versagen gehört aber zum Leben dazu wie der Tod zum Sterben“, meinte der Junge während er mit seiner neuen Bekanntschaft ebenfalls die Stufen hinab stieg. Unten angekommen, führte ein langer Korridor direkt zu einer weiteren großen Treppe über welche man zum Ein- und Ausgang des Gebäudes gelangte. In der Mitte waren noch weitere Aufstiegsmöglichkeiten, die beide zu einem weiteren Bahnsteig hin mündeten. An den kalten Wänden fand sich allerlei Graffiti aber keines welches man üblicherweise für eine Sachbeschädigung pubertierender Jugendlicher halten würde. Nein vielmehr zeigten sich anspruchsvolle Motive die teilweise recht Ansehnlich waren. Mit jedem Meter wurde das Echo ihrer Schritte lauter und nach rund einer Minute standen zwei Mädchen und ein Junge außerhalb des Bahnhofes in der frische des noch andauernden Januars. Links neben Setsuna stapelten sich zwei Reisetaschen auf dem Gehsteig, über ihnen thronte ein nicht ganz so prall gefüllter Rucksack aus braunem Leder.

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The Green Might--Kapitel 3

Beitragvon Kotaro » Di 24. Mär 2009, 14:32

„Ihr Gepäck nehme ich an?“ Beide nicken. „In Ordnung. Da ich heute erst überstürzt erfahren habe, dass sie einen Tag früher als geplant anreisen, bin ich jetzt leider ohne Auto da.“ Er seufzte. „Aber die 500 Meter können wir auch gemütlich zu Fuß gehen, ihr Gepäck ist ja mobil wie ich sehe.“ Wieder nicken beide einstimmig. „Also dann“, sagte Martin, wie er so zwischen Konoka und Setsuna stand. Plötzlich zielte der Zeigefinger der Schwertkämpferin auf seine Füße. „Ihr Schuh ist offen.“ Sie hatte recht. Schnell wollte der junge Mann sich bücken um die Schnürsenkel wieder zu binden. Heute war es noch richtig kalt gewesen, auch der Wind nahm immer mehr zu und sorgte für triefende Nasen und Handschuhe zum aufwärmen. Laut Wetterbericht, ist für den späten Nachmittag sogar leichter Schneefall angekündigt gewesen. Wie dem auch sei der junge Mr. Doyle wollte jetzt nur endlich seine Gäste nach Hause bringen. Der Schuh war zu, sein Haupt erhob sich. Er befand sich noch in knieender Position, als eine starke Windböe vorbeischoss. In dieser Böe saß eine perverse Kälte, die den Mädchen über die Beine strich, den Stoff ihrer Röcke befingerte und ihn mit einem mal nach oben riss. „Ungewohnt kühl“, lachte Konoka und drückte ihren Rock mit beiden Händen wieder nach unten. Ihre Freundin tat es ihr gleich, als die Schülerin zu ihr hinüber sah. Allerdings bemerkte sie auch die geröteten Wangen von Setsuna sowie das Nasenbluten des Gastgebers.

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Beitragvon Kaede Nagase » Di 24. Mär 2009, 16:46

mein gott^^ echt ciel zum lesen... :D
gefällt mir auber total ^^
[IMG]http://img217.imageshack.us/img217/9286/ninsiglc0kopiehn0.png[/IMG]


Komisch das einem die Leute immer auf die Signatur schauen müssen..


[URL=http://www.pennergame.de/change_please/5768174/]Klick :D[/URL]


http://www.myspace.com/abschlussannefrank

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Beitragvon NegimaFan » Di 24. Mär 2009, 22:35

Ich habe mir auch mal die mühe gemacht und alles komplett zu lesen und es ist wirklich gut auch wenn ich am Anfang nicht gedacht hätte das du Konoka und Setsuna nimmst
Ich freue mich schon auf das nächste chapter
[img]http://fc01.deviantart.com/fs38/f/2008/344/6/d/Kira_x_Lacus_Signature_by_YamiWheeler.png[/img]

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Beitragvon Kotaro » Fr 27. Mär 2009, 17:16

Hey, danke für euer Feedback. Ich hoffe sehr, es finden noch viele viele andere hier an meiner FF gefallen :-) und lesen Sie. Achja, wenn ihr mir dann auch noch sagt was ihr davon haltet, wäre das das Pünktchen auf dem i :D

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Beitragvon NegimaFan » Mi 1. Apr 2009, 19:42

nun ich finde es sehr gut und auch interessant und genauso spannend weil man halt nicht wirklich weiß was als nächstes passiert.das war auch so als der klassensprecher (der name ist mir gerade entfallen) die beiden japanerinnen abholen wollte da habe ich mich halt zuerst gefragt wer es sein kann aber wo dann das mit set-chan und dem katana kam wusste ich sofort wer gemeint war.
hoffe das reicht dir soweit also als angabe was ich davon halte sonst kann ich versuchen es genauer zu schreiben oder mehr
[img]http://fc01.deviantart.com/fs38/f/2008/344/6/d/Kira_x_Lacus_Signature_by_YamiWheeler.png[/img]

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Beitragvon Kotaro » Do 2. Apr 2009, 21:51

Sicher freue ich mich darüber, wenn Lob und Kritiken länger ausfallen als ein zwei Zeilen, aber ich will auch niemanden zu etwas zwingen, die Leute sollen meine Geschichte lesen und Spaß daran finden, sie weiter zu verfolgen ;-)
Dadurch freue ich mich um somehr, wenn ich ein neues Kapitel herausbringe. Was ihr dann als Kommentar schreiben wollt, überlasse ich euch. Aber Danke das du nachfragst :-)

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Beitragvon NegimaFan » Do 2. Apr 2009, 21:56

nun ich werde sehen was ich zu den nächsten chaptern schreiben werde aber vorallem freue ich mich halt auf das nächste chapter und wie du weitermachen wirst weil die am schluss vom bisher neuesten chapter ja gerade erst angekommen sind
Nur weiter so
[img]http://fc01.deviantart.com/fs38/f/2008/344/6/d/Kira_x_Lacus_Signature_by_YamiWheeler.png[/img]


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