Fan Fiction - Der Weg ins Glück

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Alastor
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Beitragvon Alastor » Mi 25. Mai 2011, 22:55

Teil 7 – Träume und Visionen

Es ist bereits morgen und die ersten Sonnenstrahlen kommen in das Zimmer durch. Reimu dreht sich zur Seite um den Sonnenstrahlen zu entkommen. Wacht jedoch auf, als die Vögel anfangen zu Zwitschern. Sie richtet sich streckend auf und gähnt. Sie geht schnell unter der Dusche und macht sich weiterhin fertig. Sie geht verschlafen in das Esszimmer und will in die Küche. „Hmmm…?“ Reimu schaut überrascht als sie das Esszimmer betrat. Der Tisch ist bereits völlig bedeckt. „Alastor...?“ denkt sie sich und geht nach draußen. Dort steht Alastor und hat bereits sämtliches Laub zusammen gefegt. Reimu schaut mit großen Augen und geht zu ihm. „Guten Morgen...“ Sagt sie leise als sie hinter ihm steht. „Ebenfalls einen guten Morgen... Reimu-Sama.“ Sagt er, während er sich umdreht. Als Reimu ich sieht, schreckt sie zurück. „Wa... was ist mit dir denn los?“ fragt sie Überrascht und glaubt es kaum. Alastor sieht schrecklich aus. Seine Augen sind rot unterlaufen und hat viele und Tiefe Augenringe. „Nun... ich habe nicht ein Auge zu gekriegt...“ Antwortet er und hört sich ein wenig deprimiert an. „Ich wurde von... Träumen? Ja... ich denke man kann es Alpträume nennen… heimgesucht fals ich doch geschlafen habe...“ fügt Alastor dazu und zwängt ein Lächeln raus.
„Und... was hast du die ganze Zeit gemacht?“ Fragt Reimu und beruhigt sich langsam. „Trainiert... Gefegt, spazieren gegangen... und als ich wiederkam habe ich das Frühstück gemacht...“ erklärt Alastor mit leiser Stimme. „Oh... okay...“ Meint Reimu verwundert. „Darf ich dich was persönliches fragen?“ schließt sie an und guckt ernst.
Alastor guckt als ob er genau weiß was kommt. Er dreht sich von ihr und nickt. „Was... waren das für Alpträume?“ fragt sie neugierig und stellt sich nah hinter ihn. „Nun Alpträume nur für mich... es sind eigentlich Visionen... Visionen die es mir unmöglich machen... hier zu leben.“ Meint er und senkt den Blick. Er schaut auf den Boden und ist deprimierter als Vorher. „Visionen? Wie kommst du darauf?“ Fragt Reimu. „Ich hatte sowas schon mal... bevor ich hier her kam. Dort habe ich gesehen... wie Marisa von einen Speer auf gespießt wurde...“ Sagt Alastor und sieht den Traum in seinem inneren Auge.
„Aber das ist sie ja nicht oder?“ versucht Reimu ihn aufzubauen. „Das ist wahr... jedoch wurde ich dafür Aufgespießt. Aber dieses mal sind es so viele und fast alle betreffen mich. Ein Dämon in meinem Inneren der verderben bringt... einsames Leben abgegrenzt von jedem... eine Zerstörte Welt... Marisa... die weinend allein auf einem Friedhof steht...“ sagt Alastor mit einer zitternden Stimme. Ihm rollen einige Tränen über die Wangen. „Alastor...“ denkt Reimu sich und guckt traruig in seinem Rücken. „Meint Ihr... ich kann diese Visionen verhindern? So wie ich meine erste verhindern konnte? Oder ist es bereits beschlossen...“ fragt er und ballt die Fäuste. Reimu setzt eine vertrauende und zuversichtliche Miene auf. Sie legt ihre Hand auf Alastors Schulter, der stumm nach hinten in Reimu saugen guckt. „Ich denke... das sind die Momente an dem sich dein Schicksal verändert... zum guten oder zum schlechten liegt nur an deine Entscheidungen...“ baut Reimu ihn auf.
„Reimu-…Sama...“ Antwortet Alastor leise und reibt sich die Tränen weg. „Und nun lass das mit dem „Sama“... es reicht wenn du Marisa so nennst.“ Sagt sie ihn ihrem üblichen genervten Ton. „Ich danke euch.“ Sagt Er lächelnd und verbeugt sich. Reimu nickt lächelnd zurück. Alastor dreht sich und nimmt eine Handtasche, die mit Büchern gefüllt ist, in die rechte Hand. „Das Frühstück ist bereits fertig, ihr könnt essen.“ Sagt er und geht in Richtung des Waldes. „Moment... wohin gehst du?“ fragt Reimu. „Ich geh zur „Scarlett Devil Mansion“. Ich muss Patchouly diese Bücher zurück bringen und ich bin mit Meiling zum Training verabredet.“ Erklärt er in seiner üblichen guten Stimmung. „O... okay.“ Antwortet Sie zustimmend. „Erzählt Marisa bitte nichts von dem allen... ich möchte nicht das sie sich sorgen macht.“ Fügt Alastor hin zu und geht in den Wald zur Mansion.

Reimu seufzt kurz und guckt kurz Alastor hinter her. Sie dreht sich um und geht in das Esszimmer. Sie setzt sich an den Tisch und guckt sich an, was Alastor gekocht hat. Dort stehen Reis, Fisch, Paprika, Möhren und gekochte Eier. An Getränken stehen dort Grüner Tee und Wasser. Reimu gießt sich stumm eine Tasse Tee ein als plötzlich die Tür aufging. „Morgen...“ verschlafen und mit fast geschlossenen Augen kommt Marisa gähnend ins Zimmer. „Morgen, setz dich. Alastor hat bereits Frühstück gemacht.“ Sagt sie mit einem Lächeln. „Hehe, gute appetit“ meint Marisa und setzt sich breit grinsent an den Tisch. Sie stopft sich ihre Schale voll und fängt an zu essen. „Wo ist er denn?“ fragt sie mit vollem Mund.
„Er wollte zur Scarlett Mansion... er will Patchouli ein paar Bücher wieder bringen. „Hmmm? Doch nicht die Bücher die ich gestern Mitgenommen habe?“ fragt Marisa überrascht. „Ich denke schon... wahrscheinlich will er sowas wie mit Remilia nicht wiederholen... er macht sich wirklich sorgen um dich.“ Sagt Reimu mit gesenkter Stimme. Marisa isst weiter und wirkt nachdenklich. „Ich denke du hast recht... wie ging es ihm eigentlich? Gestern war er ja vollkommen am Ende.“ Fragt Marisa und senkt stark ihren Blick. Reimu schockt kurz zusammen. „Wie... es ihm geht...“ Antwortet sie nachdenklich.
„Was mach ich nur...“ denkt Reimu sich und geht einige Möglichkeiten durch. „Es geht ihm wie immer gut, genau so aktiv wie immer!“ Sagt Reimu mit einem Lächeln und nimmt einen Schluck Tee.. Marisa schaut erleichtert. „Ein glück... er scheint gestern Nacht heftige Alpträume gehabt zu haben.“ Reimu verschluckt vor Überraschung an dem Tee und hustet wie verrückt. „Wie kommst du denn darauf?“ fragt sie hastig und hechelt etwas. „Ich wollte gestern noch nach ihm sehen... da er wohl das alles nicht richtig verarbeitet hat, was Patchouli ihm gestern vor deiner Ankunft gesagt hat. Aber als ich nach draußen kam, saß er dort eine Weile und sah verstört aus.“ Erklärt Marisa. Reimu erinnert sich an Alastors Ausrutscher, als er ihr an den Kragen ging. Sie neigt ein wenig den Blick.
„Ich glaub, wenn ich zu ihm gegangen wär, hätte es ihm nur geschadet... als er dann doch mal ins Bett ging, habe ich draußen gewartet. Er hat sich rumgewälzt geredet und ist plötzlich aufgesprungen als er aus seinem Traum erwacht ist. Ich ging wieder in mein Zimmer als er raus kam... da ich mir dachte er will lieber allein sein…“ fährt Marisa fort. Reimu schaut Marisa an die ihre Schale weggelegt hat und stumm dort sitzt. „Marisa...“ denkt sie sich und legt auch ihre Schale weg. Sie guckt nach unten auf den Boden. „Weißt du... ich denke du hättest ihn ruhig ansprechen können... oder ihm Gesellschaft leisten können... er hätte es wohl so gewohlt.“ Muntert sie Marisa auf die hoffnungsvoll zu Reimu schaut. „Wie... kommst du darauf?“ fragt sie Neugierig. „Er war in seiner Welt immer alleine... ich denke er mag es mit uns oder jemanden zusammen zu sein.“ Erklärt Reimu. „Und außerdem... hat er...“

Inzwischen in der Scarlett Devil Mansion...

„Fräulein Patchouli ihr habt Besuch!“ Meiling ruft in die Bibliothek rein. Alastor steht hinter ihr und guckt wieder erstaunt. „Ich glaube ich werde mich nach 100-mal immer noch über die Größe wundern.“ Sagt er lächelnd. „Mit der weile gewöhnt man sich dran.“ Meint Meiling uns geht hinein. Alastor folgt ihr. „Ich würde gerne einige Legenden dieser Welt lesen...“ denkt Er sich als ihm plötzlich schwarz vor Augen wird. „Was zur?!“ ruft er. „Hihihihi!“ ein kindliches kichern ertönt und er spürt wie sich jemand auf seine Schultern setzt. „Ahh was wer hat hat das Licht ausgemacht?“ Alastor stolpert hin und her. „LOS!! Schneller!!!“ Ein Mädchen ruft voller Begeisterung in die Bibliothek hinein. „Ahhhh FLANDRE!!! GEH RUNTER VON MIR!!“ schreit Alastor und packt ihre Arme. Sie wehrt sich und lacht einfach nur.
„Was ist das für ein lärm?“ Patchouli kommt mit Koakuma an ihrer Seite, an. Meiling steht lachend einige Meter von den beiden entfernt. „Alastor?“ wirkt Patchouli überrascht. „Ja, er wollte zu euch.“ Erklärt Meiling und gibt ihr die Handtasche mit den Büchern, die er ihr am Tor gegeben hat. „Ah... danke.“ Meint Patchouli und Koakuma nimmt die Tasche entgegen. „Flandre würdest du dann wenigstens deine Hände von meinen Augen nehmen, so dass ich wieder sehen kann?“ Fragt Alastor und ist ganz außer Atem. „Hmmm... na gut.“ Meint sie und nimmt ihre Hände weg. „Danke.“ Meint Alastor und geht zu Patchouli. Flandre bleibt munter auf seiner Schulter sitzen. „Patchouli... könntet ihr mir helfen?“ Fragt Alastor und schaut erst zu ihr. „Huh? Wofür brauchst du meine Hilfe?“ antwortet sie und wirkt überrascht. „Ich brauche ein Buch zur Deutung von Träumen... beziehungsweise Visionen die Fest sind und veränderbar sind.“ Erklärt er und steht vor ihr.



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Beitragvon Alastor » Mi 25. Mai 2011, 22:56

Flandre hat aufgehört zu lachen und wartet gespannt auf Patchoulis Antwort. Meiling und auch Koakuma gucken überrascht zwischen Alastor und Patchouli hin und her. Patchouli fängt an gemein zu grinsen. Meiling, Koakuma und Flandre erschrecken sich regelrecht. „Wieso... sollt ich das denn machen?“ fragt sie spöttisch. „Ich kann dir nichts sagen.“ Fügt sie am Ende hinzu. „Ich weiß das ihr mir nichts sagt, warum auch immer, deswegen wollt ich nur ein Buch, ich finde es früher oder später selber hinaus... aber momentan mache ich mir anderes seitig sorgen...“ Meint Alastor und wird ruhiger. „Heh.“ Sagt sie nur mit einem hauch von Beeindruckung.
Sie schnippt mit den Fingern und schon kommt ein Buch angeflogen. „Hier... das müsste deine Fragen über Träume, Hellseherei und alles was damit zu tun hat Beantworten können.“ Sagt sie ihn ihrem normal gelangweilten Ton und geht wieder tiefer in die Bibliothek. Koakuma verbeugt sich kurz und geht ihr Hinterher. „Danke...“ flüstert Alastor und schaut auf das Buch. „So habe ich sie noch nie erlebt.“ Sagt Meiling. Flandre nickt zustimmend. „Wie meint ihr das?“ Fragt Alastor neugierig und schaut zu Meiling rüber. „Sie scheint euch wirklich zu vertrauen oder ihr habt sie Wirklich schwer beeindruckt... sie hilft zwar vielen aber immer Emotionslos... bei guten Freunden zeigt sie Freude, Wut oder andere Emotionen... aber du bist quasi noch ein Fremder.“ Erklärt sie und geht nach oben. „Komm zu mir wenn du deine Fragen beantwortet hast, dann beginnt das Training,“ meint sie schnell und geht nach oben. Alastor setzt sich auf einen Stuhl und öffnet das Buch.
Flandre sitzt immer noch auf seine Schulter und guckt neugierig über seinen Kopf in das Buch. „Das sieht Kompliziert aus...“ Meint sie und legt ihr Kinn auf seinen Kopf ab. „Nun es sieht nur so aus... wenn man es liest ist es viel einfacher.“ Antwortet Alastor konzentriert. „Hmm spiel lieber was mit mir...“ meint Flandre ein wenig geknickt. „Tut mir leid, aber das ist sehr wichtig für mich.“ Sagt Alastor und liest intensiv das Buch. Flandre fliegt von seiner Schulter und stellt sich neben ihn hin. „Was macht es denn so wichtig?“ fragt sie Neugierig und schaut mit einem Kindlichen blick das Buch an. Alastor legt das Buch auf den Tisch und senkt den Blick ein wenig. „Ich hoffe ich kann so rausfinden, ob ich was verhindern kann... oder ob ich wieder in meiner... Welt zurück muss.“ In seiner Stimme hört man Furcht und Trauer heraus.
„Wenn dich Reimu rauswirft kannst du bei uns wohnen. Meine Schwester wird nichts dagegen haben!“ Muntert Flandre ihn auf. „Haha. Danke dir aber ich denke so einfach wird das nicht werden.“ Sagt er lächelnd und streicht ihr über den Kopf. Flandre kichert und lächelt fröhlich Alastor an. „Fräulein Flandre? Seit ihr hier?“ Aus dem Gang ertönt Sakuyas Stimme. Als sie in die Bibliothek kommt, wirkt sie Überrascht Alastor dort zu sehen. „Einen guten Morgen wünsche ich.“ Grüßt Sakuya und verbeugt sich vor Alastor. „Dir auch einen guten Morgen.“ Grüßt er lächelnd zurück. Sakuya stellt sich hinter Alastor und wirft kurz einen Blick in das Buch. „Möchtet ihr eine Tasse Tee?“ fragt sie und wirkt ernst. „Nein danke... ich bin hier mit gleich fertig und bin dann bei Meiling.“ Sagt er und merkt jetzt erst das er das Buch ziemlich schnell durch gelesen hat. „So? Was macht ihr denn?“ fragt sie neugierig. „Trainieren!!“ sagt Flandre plötzlich lächelnd und voller Kraft. Sakuya dreht sich zu ihr um. „Fräulein Flandre, Fräulein Remilia sucht nach euch.“ Erzählt sie und schaut fröhlich zu ihr runter. „Meine Schwester? Was möchte sie denn?“ fragt Flandre und guckt ein wenig verwirrt.
„Sagen das du unseren Gast nicht nerven sollst. Mensch Sakuya, was dauert das denn so lange?“ Remilia fliegt inzwischen aus dem Gang zu Alastor, Sakuya und Flandre hinüber. „Remilia-Sama... es tut mir leid.“ Entschuldigt sich Sakuya und verbeugt sich tief. „Schwester!!“ Flandre rennt kichernd zu ihrer Schwester. „Guten Morgen. Tut mir leid das ich euch solche Umstände mache, Remilia.“ Sagt Alastor und grüßt sie mit einem Nicken. „Schon gut, ich hoffe du wurdest bei deinen Recherchen nicht von Flandre gestört?“ fragt sie mit einem breiten Grinsen. Alastor guckt misstrauisch als er Remilia grinsen sieht. „Nein, ganz und gar nicht-. Es ist schön wenn jemand dir Gesellschaft leistet.“ Sagt er ruhig und gelassen. „Hehehe, er hat mich rum getragen!“ erzählt Flandre überglücklich. Remilia lacht sie freundlich an. Alastor klappt das Buch zu und legt es auf den Tisch. „Huh? Schon fertig? Oder hast du aufgegeben?“ fragt sie Alastor. In ihrer Stimme ist ein Hauch von Spott zu hören.
„Ich bin fertig, und es hat mir geholfen.“ Antwortet er gelassen mit einen Hauch von Enttäuschung. „Du Schwester... wenn Reimu ihn rauswirft... dann kann er doch hier wohnen oder?“ Fragt Flandre. „Wie kommst du den darauf?“ fragt Remilia und schaut sie überrascht an. „Er hat gesagt das er sonst in seiner Welt zurück muss und ich möchte das er hier bleibt.“ Sagt Flandre traurig. „Ich denke so einfach ist das nicht Flandre, Reimu wird ihn nicht rauswerfen... er würde eher von alleine gehen.“ Denkt Remilia sich und schaut nachdenklich.
„Das müssen wir dann mal sehen.“ Sagt sie und dreht sich um. „Sakuya... mache doch bitte einen Tee und auch etwas Gebäck bereit...“ bittet Remilia und geht ein paar Schritte. Sakuya geht ihr voraus gefolgt von Flandre die um ihr her tanzt. Remilia dreht sich noch mal zu Alastor. „Du hast nun die Antworten die du am Anfang gesucht hast. Doch denk daran, jede Entscheidung hat vor und Nachteile, für jeden.“ Warnt Remilia und verschwindet. „Das ist nicht nur in dieser Situation so... sonder auch schon in jeder anderen, bevor ich hier her kam.“ Denkt Alastor sich und geht hoch zu Meiling.

Meiling steht am Tor und redet mit jemanden. Als Alastor ankommt, steht Marisa dort und redet mit ihr. „Guten Tag Marisa-Sama.“ Grüßt er sie. „Hey. Du warst heute so früh weg, da konnten wir ja gar nicht hier hin.“ Antwortet sie und lächelt. „Tut mir leid, ich musste da was erledigen.“ Entschuldigt er sich und wendet sich Meiling zu die nickt. „Technisch müssen wir fürs erste nichts machen, wir machen fürs erste nur Kraft- und Blocktraining.“ Meint sie und fängt an Liegestütze auf den Fäusten zu machen. Alastor macht es ihr nach. „Genau wie in meiner Welt.“ Denkt er sich. Marisa grinst und schaut amüsiert zu. Meiling und Alastor trainieren den ganzen tag verschiedene Sachen. Meiling schlägt auf Alastor der mit den Armen blockt. Er tritt zu um Ausdauer und Kraft in den Beinen zu kriegen.
Abends gehen Marisa und Alastor zusammen nach Hause. „Du siehst erschöpft aus.“ Meint Marisa zu ihm. 2Das Training war hart... härter als in meiner Welt.“ Erklärt Alastor. Die beiden Unterhalten sich darüber was sie am Morgen gemacht haben. Nur die Sache mit den Träumen verschweigt Alastor. „Danke.“ Meint Marisa plötzlich. Alastor schaut fragend zu ihr. „Dank dir habe ich keinen Ärger mit Patchouli oder Remilia, da du die Bücher zurück gebracht hast.“ Marisa packt sich Alastors Arm und drückt sich an ihn. „Keine Ursache, ich pass auf euch auf.“ Sagt er mit einem Lächeln.
Daraufhin drückt sie sich fester an ihn dran und lächelt richtig glücklich. Als sie am Schrein ankommen schläft Reimu bereits. Alastor springt schnell unter die Dusche und geht zu seinem Zimmer. Marisa steht da vor und guckt ihn an. „Gute Nacht.“ Flüstert Marisa ihn zu. „Euch auch eine gute Nacht, Marisa-Sama.“ Flüstert er zurück und verbeugt sich. Er geht in seinem Zimmer und legt sich hin.

„Nein... das darf nicht sein... so wird ich das nicht zulassen!!“ Alastor wacht aus einem Traum auf. „Wieder so ein... Traum... aber dieses mal… steht es fest...“ sagt er zu sich und geht nach draußen auf den Flur. Er setzt sich und schaut bedrückt in den Garten. Marisa steht am Ende des Ganges und sieht ihn dort sitzen.
„Und außerdem... er hat Alpträume... er hat nicht ein bisschen geschlafen diese Nacht. Er will dir nichts davon erzählen, damit du dir keine Sorgen machst. Aber somit erreicht er nur das Gegenteil. Also... wenn du ihn wieder dort siehst, geh zu ihm Es wird ihm helfen.“ Marisa erinnert sich an das, was Reimu ihr am Morgen gesagt hat. Sie geht auf Alastor zu. „Hey... was ist los?“ fragt sie bedrückt. „Marisa...Sama...“ Antwortet er leise. „Du willst wohl lieber für dich sein... schon ok.“ Sagt sie ein wenig traurig. „Nein... so war es nicht gemeint... bitte bleibt.“ Fleht Alastor schon fast.
Marisa setzt sich neben ihm. „Schon wieder Alpträume?“ fragt sie. Alastor nickt stumm. „Reimu hat mir davon erzählt... keine Angst was auch immer passiert, wir werden dich unterstützen.“ Sagt Marisa aufmunternd und guckt zu Alastor dem Tränen über den Wangen laufen. Marisa nimmt ihn in den Arm. „Egal was es ist, komm damit zu mir, wir werden schon eine Lösung finden.“ Sagt sie mit sanfter Stimme. „Danke...“ sagt er leise und schläft ein.

To be continued

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Beitragvon scbelau » Do 26. Mai 2011, 14:47

so, etwas weniger action in diesem teil.
am besten hat mir die szene gefallen, wo flandre auf seinen schultern sah und mit ihm spielen wollte^^
so, nach diesem teil hab ich schon einige vermutungen, wie die ganze story enden wird ;) die verrate ich aber noch nicht ;)
alastor scheint sich ja schon gut etabliert zu haben, das schreit ja schon fast danach, dass bald etwas passieren muss xD
naja, alastor trainiert ja fleißig, ich wette, er wird mit den problemen schon fertig^^
und wird sich auf weiterhin für marisa aufopfern ;)
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Glaubenskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen um die Frage, wer den cooleren imaginären Freund hat...

Yue ist verdammt noch mal cool!^^

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Beitragvon Alastor » Do 30. Jun 2011, 23:41

Teil 8 – Eine andere Dimension

Der Vollmond steht hoch oben am Himmel. Er leuchtet, genau wie die Sterne um ihn herum, funkelnd hell. Marisa sitzt auf den Gang und hat ihre Füße im Garten baumeln. Sie schaut glücklich in die Nachthinein. Alastor ist eingeschlafen und liegt auf Marisas schoss. Er schläft sanft und friedlich, mit einen sanften Lächeln im Gesicht. Marisa schaut zu ihm runter und streicht mit ihrer Hand über seinen Kopf. Du scheinst ja richtig glücklich zu sein.“ Ertönt Reimus Stimme leise.
Als Marisa sich umdreht steht sie bereits hinter ihr. „Bin ich auch... endlich kann ich mal was für ihn tun... da er ja so viel für mich macht.“ Antwortet Marisa flüsternd. Reimu setzt sich neben Marisa. „Er scheint richtig gut zu schlafen...“ denkt Reimu sich, als sie Alastors leichtes lächeln sieht. „Ich denke auch... ob er wohl was Besonderes träumt?“ Fragt Marisa und schaut zu Reimu die nur mit den Schultern zuckt.
Draußen im Garten hört man einige Grillen die ihr Lied spielen. Marisa schaut wieder zu Alastor runter. Sie lächelt sanft und zufrieden. „Bist du wirklich damit zufrieden?“ fragt Reimu und schaut weiter in den Garten hinein. „W... wie meinst du das?“ fragt Marisa und wirkt erschrocken. Reimu dreht sich zu ihr und schaut ernst. „Du weißt genau was ich meine.“ Antwortet Reimu kalt.
Marisa senkt stumm den Blick. Reimu seufzt und steht auf. „Mir soll es recht sein... aber pass auf das es nicht gegen dich endet.“ Meint sie und geht wieder in ihr Zimmer. Marisa schaut ihr nach und macht sich schwer Gedanken darüber, was Reimu ihr gesagt hat.

Es ist bereits morgen und die ersten Sonnen strahlen kommen in das Zimmer. Draußen zwitschern die Vögel und die Blätter rascheln im Wind. Alastor öffnet langsam seine Augen. Er sieht alles verschwommen. „Diese Nacht... ich habe richtig gut geschlafen...“ denkt er sich, bis er bemerkt, das er jemanden in seinen Armen hält. Er zwinkert ein paarmal, um seine Augen aus dem Schlaf zu holen. Seine Augen fangen an sich an das Licht zu gewöhnen und als er sieht, das er Marisa in den Armen hält lächelt er sanft und nett. „Kein Wunder das ich so gut geschlafen habe...“ sagt er Leise und schaut sich um.
Er liegt in Marisas Zimmer und sieht seinen Mantel auf der Kommode liegen. Er reißt die Augen auf und schaut an sich runter. Er hat noch sein T-Shirt und seine Hose an. Erleichtert Atmet Alastor aus und dreht sich wieder zu Marisa um. „Ich danke euch... ihr habt mir zu einer erholsamen Nacht verholfen.“ Flüstert er zu ihr. Marisa fängt an leicht und glücklich an zu lächeln. Als ob sie genau verstanden hat was Alastor zu ihr dankend gesagt hat. Als er sie so sieht nährt er sich ihr langsam.
„Moment... was mach ich da? Das war ja schon fast als ob ich gelenkt werde…“ Denkt er sich schuldig und steht langsam und leise auf. Er nimmt seine Stiefel und seinen Mantel und geht aus ihrem Zimmer. Als er leise die Tür hinter sich geschlossen hat Streckt er sich und geht hinunter in Richtung der Küche. Er betritt sie und sieht Reimu dort stehen. „Guten Morgen, Reimu.“ Grüßt Alastor und verbeugt sich. Reimu dreht sich um und schaut verärgert zu ihm. Alastor schreckt zurück und schaut verunsichert. „Wie kannst du es wagen?“ fängt sie Böse an. Alastor schaut fragend und geht einige Möglichkeiten im Kopf durch. „Tu... tut mir leid... aber ich weiß nicht wovon ihr sprecht...“ antwortet er und schaut rüber zu Reimu die ihn noch wütender anschaut als vorher.
Ihr Blick sagt eindeutig aus „Denk nochmal scharf nach oder es setzt was!“. Alastor denkt nochmal nach und kommt nur auf eine Sache. „Ich habe sie nicht geküsst...“ sagt er ohne Nachzudenken. Reimus blick wird leicht lockerer. „Ich weiß nicht was mich dazu geführt hat... es war schon fast so, als ob ich von irgendwem gelenkt worden bin... sowas passt zu mir gar nicht...“ Fügt er noch bedrückt an und geht an den Herd. „Jetzt echt?“ fragt Reimu überrascht. „….“ Alastor nickt stumm und fängt an Reis zu kochen. Reimu schaut zu Alastor. „Du siehst bedrückt aus... macht dir das so sehr zu schaffen? Kann ich dir irgendwie helfen?“ Fragt sie ihn ein wenig besorgt. „Du tust es ja eh nicht, da du über mich nichts sagen willst. Diese… “Veränderungen“ machen mir Sorgen... ich erkenne mich Teilweise nicht mehr wieder...“ antwortet Alastor und schaut ernst zu ihr.
Reimu dreht sich einfach wieder zu ihrer Tätigkeit und schweigt. Alastor seufzt und kocht weiter. „Ich koche schon... geh du mal draußen Fegen... vielleicht lenkt dich das etwas ab“ sagt Reimu ohne das sie Alastor einen Blick zuwirft. Er schaut verblüfft zu ihr und setzt den Kochenden Reis von dem Herd. Er geht zu Tür und dreht sich noch mal um. „Ich habe mich wohl geirrt... die ganze Zeit dachte ich du hast was gegen mich... auch wenn wir geredet haben über die verschiedensten Sachen... aber dem scheint wohl nicht so. Das freut mich sehr.“ Sagt Alastor mit einem leichten Freuden Lächeln. Reimu schaut überrascht zu ihm und wird rot im Gesicht.
Sie senkt ihren Blick nach unten und kocht weiter. Er verbeugt sich und geht raus zum Schreintor. Dort nimmt er sich den Besen und macht die Arbeit, die Reimu ihn aufgetragen hat. „Hat er wirklich so gedacht?“ fragt sich Reimu in Gedanken. „Das hat sich fast so angehört als ob ich Herzlos wäre... nun gut... ich war wirklich nicht die netteste zu ihm…“ sagt sie leise und stellt das fertige Essen auf den Tisch. Seufzend setzt sie sich und trinkt eine Tasse Tee. Kurz darauf kommt Marisa mit einem Lächeln in das Zimmer. „Du siehst aber fröhlich aus!“ Sagt Reimu und guckt skeptisch. „Morgen!“ grüßt Marisa und setzt sich vor ihr.
„Wo ist denn Alastor?“ fragt sie und schaut sich um. „Der ist draußen und fegt, denke ich.“ Antwortet Reimu und schaut Marisa an die nach draußen durch ein Fenster schaut. „Marisa... pass auf okay?“ Sagt Reimu scharf. „Hää? Was weinst du damit?“ fragt Marisa und schaut fragend zu Reimu. „Das weißt du genau.“ Antwortet sie nur und trinkt weiter ihren Tee. Marisa steht wütend auf und schaut ernst zu Reimu die unbeeindruckt sich was zu essen nimmt. Danach geht Marisa aus dem Zimmer.

Alastor schaut den Weg entlang, „Es ist richtig warm... ob hier und in meiner Welt die Jahreszeiten gleich sind? Es müsste eigentlich Herbst sein...“ denkt er sich als er sich die Bäume anguckt. Die Blätter wechseln langsam in die typischen Herbstfarben. „Scheint fast so...“ sagt er leise zu sich selber und nimmt sein Haarband raus. Seine langen Haare, die er Normalerweise als Zopf trägt, hängen nun bis zu seinen Schulterblätter hinunter. Er fängt an, den Weg weiter zu fegen, da er dies schnell fertig haben wollte.
„Hey Reimu~ !!“ ertönt eine erwachsende Frauenstimme fröhlich. Alastor dreht sich um findet aber niemanden. Schulterzuckend macht er weiter mit dem Fegen. „In schwarz unterwegs? Das sieht dir je gar nicht ähnlich!“ sagt die Stimme. Vor Alastor kommt eine Frau mit langen blonden Haaren, die als Zöpfe gebunden sind, angeschwebt. Jeder Zopf hat am Ende eine rote Schleife. Sie ist Erwachsen und trägt ein weißes Kleid mit einer langen, schmalen lila Schürze, die vom Hals bis zum Ende des Kleides reicht. Sie bedeckt nur den Körperteil ihres Kleides. Alastor schreckt nach hinten, da sie auf eine Art lila Auge, das an den Seiten mit roten Schleifen hat, sitzt und rum fliegt. „Du bist ja gar nicht Reimu...“ sagt sie endtäuscht und mustert Alastor. „Dann musst du wohl dieser Mensch sein, der aus der anderen Welt kommt. Remilia sagte mir du bist sehr stark. Wie hießest du noch mal? Alastor nicht wahr?“ Sagt sie nachdenklich und tippt sich mit ihrem Finger auf dem Mund. Sie hat weiße Armstulpen an, die ihre Hände und ihre Arme bedecken.
Alastor setzt wieder eine Normale Mine auf. „Ich weiß nicht wieso... aber ich sollte mich von ihr Fernhalten. Es scheint als ob sie eine Negative Aura umgibt“ Denkt er sich und verbeugt sich. „Tut mir leid, man Name ist Suriel... denjenigen den sie meinen wurde von Reimu zurück geschickt. Ich komme aus dem Dorf hier in der Gegend.“ Sagt er unschuldig. „Och... das ist aber schade...“ sagt die Frau. „Hey Alastor!!“ Marisas Stimmer ertönt hinter ihm. Alastor dreht sich überrascht um. „Marisa-sa...ma...?“ Ihm stockt der Atem als er hinter sich ein wütendes Räusper hört. „Soso... Reimu hat ihn zurück geschickt ja?“
Die Stimme der Frau ist wütend tief und richtet sich direkt an Alastor. Marisa kommt angelaufen und schaut verwundert. „Guten Morgen Yukari, Reimu ist drinnen wenn du sie suchst.“ Sagt Marisa fröhlich. „Sie kann warten... da möchte jemand erst mit mir reden.“ Antwortet Yukari bedrohlich. Alastor dreht sich langsam wieder zu ihr um. „Oh verdammt…“ denkt er sich, als er Yukaris wütenden Gesichtsausdruck sieht. „Ich denke es ist an der Zeit rauszufinden, ob du wirklich so stark bist wie Remilia erzählt hat... nebenbei... mich würde es brennend interessieren, ob die Anatomie von Menschen der anderen Welt genau so ist, wie bei den die hier leben.“ Sagt sie bedrohlich und ihre Hände fangen an Grün zu leuchten. Alastor geht ein paar Schritte zurück. „Hey warte doch mal... es ist doch noch früh am Morgen... und ähm...“ versucht er sich rauszureden aber Yukari geht auf ihn zu. „Tut mir leid das ich dich angelogen habe aber...“ entschuldigt sich Alastor, wird aber durch einen Schlag von Yukari unterbrochen. Der Schlag richtet sich auf seinen Bauch. Alastor weicht durch einen Schritt zur Seite aus.

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Beitragvon Alastor » Do 30. Jun 2011, 23:42

„Yukari! Lass das, ich denke genau das wollte er vermeiden.“ Versucht Marisa sie zu beruhigen. Yukari dreht sich mit ausgestreckter Faust zu Marisa um. „Sei du mal still, sonst nehme ich dich auch noch vor!“ sagt sie wütend. Marisa verstummt eingeschüchtert und senkt ihren Blick. Plötzlich packt Alastor Yukaris Hand. „Wag es ja nicht ihr auch nur ein Haar zu krümmen!!“ Seine Stimme ist voller Wut und Ernsthaftigkeit. Yukari schaut langsam zu Alastor rüber und sieht ihn in die Augen. Sie erschreckt als sie sein Gift gelbes Auge sieht und ihr kommen Worte von Remilia in den Sinn. „Du wirst deinen Spaß haben, sobald seine Augenfarbe sich wechselt. Wie du das hinbekommst, wirst du schneller als dir lieb ist erfahren.“ Yukari fängt an zu grinsen. Sie schlägt mit der anderen Hand auf Alastors Gesicht, der allerdings direkt geblockt wird. „Hier wird’s langweilig... gehen wir zum Interessanten Ort...“ sagt Yukari teuflisch. Alastor schaut fragend ernst zu ihr und merkt das Yukari größer wird. „Wie... nein ich werde...“ kaum Gedacht schaut Alastor nach unten, unter ihm ist ein Riss endstanden, der genau so aussieht wie das Ding, worauf Yukari saß. Es saugt ihn Hinein bis er komplett verschwunden ist. Marisa schaut fassungslos hinter Yukari her, die teuflisch lachend hinterher springt. Kurz als sie auch verschwunden war, verschwindet das Auge.
Marisa schaut sich, in Gedanken versunken die Stelle an, bis sie aus ihren Gedanken gerissen worden ist. „Marisa? Was ist los und wo ist Alastor?“ Reimu kommt aus dem Schrein und scheint leicht genervt zu sein. „Yukari hat ihn mit in ihrer Dimension genommen...“ antwortet sie traurig. Reimu schaut verunsichert. „Was will Yukari denn mit ihm? Das ist mir grade nicht ganz klar.“ Fragt sie. „Sie sagt sie will wissen ob seine Anatomie die gleiche ist, wie von den Menschen hier... ich mache mir Sorgen das sie ihn quält...“ Meint Marisa besorgt. Reimu lächelt. „Mach dir kein Kopf. Der wird das schon schaffen.“ Muntert sie Marisa auf. Ihre Stimme ist dabei sanft und selbstsicher. Marisa schaut zu Reimu die ihr zu nickt. „Ja, du hast recht. Er wird das schaffen. Irgendwie vergess ich ständig das er was Besonderes ist.“ Antwortet Marisa und lächelt dabei.

Alastor schaut sich um, der Ort wo er sich befindet ist eine einzige leere. Es ist lila rot und überall sind Augen die wie gebannt auf ihn starren. „Wow... das ist echt...“ meint er überrascht. „Hahaha! Wie gefällt dir meine persönliche Welt? Ich denke ich werde viel Spaß haben.“ Lacht Yukari, die über Alastor schwebt, da sie wieder auf einen der Risse sitzt.. Er schaut zu ihr hoch und lässt sich nichts anmerken. „Von da oben wirst du schlecht an meinen Körper kommen... findest du nicht?“ Mein Alastor spöttisch. Yukari kichert amüsiert. „Mach dir darüber keine Sorgen...“ Sagt Yukari während sie in den Riss verschwindet. „Das geht leichter als gesagt!“ plötzlich steht sie hinter Alastor, der sich unbeeindruckt zu ihr hin dreht. „Und nun?“ fragt er Yukari.
„Ich werde mich zur Wehr setzten...“ Meint Alastor kühl und geht in seine Kampfstellung, indem er seinen Rechten Fuß nach vorne setzt und seinen rechtem Arm nach vorne streckt. Seine linke Hand ist nah an seinem rechten Ellenbogen. Yukari fängt an zu grinsen. Sie schnipst und die Augen fangen an zu glühen und rote Ranken fliegen auf Alastor zu und fesseln ihn. „So, nun habe ich alle Zeit der Welt um mit dir ein Paar versuche zu machen.“ Lacht Yukari und kommt mit glühenden Händen auf Alastor zu. Er zieht seine Arme an sich ran wird aber wieder zurück gezogen. Yukari lacht über seinen Versuch sich zu befreien und wirkt plötzlich nachdenklich. „Wobei... da du ja hier gefangen bist... könnte ich der kleinen Hexe einen Besuch abstatten... sich einfach einzumischen war doch sehr unhöflich.“ Meint sie und dreht sich um. „Schmink dir das ab!“ Ruft Alastor und reißt wieder seine Arme zu sich. Yukari dreht sich um und guckt spöttisch.
„Erbärmlich...“ sagt sie nur und öffnet vor sich einen neuen Riss der in aus ihre Welt führt. „Wir sehen uns gleich wieder...“ sagt Yukari ruhig. Als sie grade durch gehen will, wird sie von hinten an ihrer Schulter gepackt. „Ich sagte doch dass du dir das abschminken sollst!“ schreit Alastor und wirft sie von dem Riss weg. Yukari fliegt einige Meter nach hinten und schaut überrascht zu Alastor hoch. „Was... wie zur Hölle hat er sich befreit?“ denkt sie. Alastor geht auf sie zu, seine langen Haare hängen halb über sein Gesicht und sein gelbes Auge schimmert sich durch. Er schaut ernst zu ihr rüber. „Was für ein Kraft wechsel... das kann doch kein normaler Mensch sein...“ denkt Yukari sich während sie Aufsteht. Yukari schaut verbissen als Alastor auf sie zugerannt kommt. Sie verschwindet in einen Riss als er vor ihr stand. Alastor dreht sich um und springt einen Satz nach hinten, da weitere Racken auf ihn zugekommen sind. Er schaut sich um und hält nach Yukari Ausschau. Er weicht grad so nach links aus, als vor ihm sich ein Riss öffnet und Yukaris Faust ihm entgegen kommt. Alastor schaut sich noch mal um findet sie aber nicht.
„Hihihi... Wo mag ich nur sein?“ Ihre Stimme hallt in der Welt. Alastor konzentriert sich und wartet. Hinter ihm Erscheint ein Riss, aus der wieder Yukaris Faust kommt. Er dreht sich blitzschnell um und packt sich ihren Arm. Alastor grinst und zieht, Yukari fliegt hinter her und schaut verblüfft. „Ich schlage vor, du lässt Marisa in Ruhe...“ sagt er während Yukari nur lacht. „Vergiss es!“ Schreit sie und verschwindet im Boden.

Marisa und Reimu schauen den Weg entlang, als plötzlich hinter ihnen ein Riss entsteht und Yukari raus kommt. „Nanu Yukari?“ Reimu wirkt leicht spöttisch. „Scheint so, als ob er dir ordentlich die Hölle heiß macht.“ Grinst Reimu und geht zu ihr. „Das ist doch kein normaler Mensch!“ meint Yukari wütend. „So eine Kraft... und er scheint sehr schnell in Kämpfen dazu zu lernen!“ Sie öffnet einen Riss und schaut hinein. Alastor sitzt im Schneidersitz und geschlossenen Augen da. „Er... meditiert?“ sagt Marisa plötzlich. Reimu und Yukari schauen überrascht zu ihr. „Woher weißt du das Marisa?“ fragt Reimu und guckt zwischen Alastor und Marisa hin und her. „Ich war ja beim Training von ihm dabei... das hat er auch gemacht. So sammelt er Kräfte oder erholt sich... zu mindestens hat er es mir so erzählt.“
Erklärt Marisa und lächelt. Reimu nickt ihr zu und Yukari bricht in ein nachdenkliches Schweigen. Sie geht zu Reimu und flüstert ihr was ins Ohr. „Du weißt... wer er ist oder?“ fragt Yukari ernst. Als Reimu schweigt hackt sie weiter nach. „Wenn du es weißt, dann sag es mir. Sonst könnte ich noch zu Schaden kommen.“ Meint Yukari und wartet auf Reimus Reaktion. „Du wirst es sicher im Laufe des Kampfes erfahren... Reize ihn nur weiter und lass ihn einen seiner Gedanken erfüllen... dann wirst du das schon sehen.“ Sagt Reimu und geht wieder Richtung des Schreins. „Ich habe einen Gast, also entschuldigt mich.“ Mit diesen Worten verschwindet Reimu im Schrein. Marisa und Yukari schauen verwirrt hinter ihr her. Yukari schaut wieder in den Riss wo Alastor immer noch meditiert. Sie will grade wieder in den Riss rein springen da ertönt von hinten eine Stimme.
„Marisa!!“ Alice kommt angelaufen mit zwei Tüten in der Hand. „Hey Alice!“ Marisa grüßt sie und verbeugt sich von ihr. „Wo ist denn Alastor? Ich habe seine Sachen.“ Sagt sie und schaut sich um. Sie erschreckt sich als sie Yukari sieht, die vor ihrem Riss steht. „Yukari... ich habe dich gar nicht bemerkt...“ Alice verbeugt sich grüßend. „Hallo, Alice.“ Sagt sie Kalt und springt wieder in den Riss. Als Alice hinein schaute, sieht sie dort Alastor der anfängt mit Yukari zu kämpfen. „Marisa, wieso kämpfen die beiden denn?“ Alice wirkt überrascht, da sie Alastor nicht für einen Kämpfer hielt aber als sie sah wie er mit gekonnten und Präzisen angriff und blockte, ist diese Meinung wie weggeblasen.
„Naja... er hat mich wieder beschützt... Yukari hat mir gedroht und das hat ihn halt zum Handeln gebracht.“ Erklärt Marisa Alice und schaut Ängstlich in den Riss. Alice legt ihre Tüten an das Schreintor und legt ihre rechte Hand auf Marisas linke Schulter. „Keine Sorge, solange er für dich kämpft, scheint er alles zu überstehen.“ Sagt sie aufmunternd und lächelt dabei. Marisa nickt ihr entschlossen zu und schaut wieder in den Riss.

Alastor und Yukari stehen sich gegenüber, beide sind ziemlich erschöpft und Atmen schwer. „Ich dacht mit deiner Meditation hast du dich erholt... aber dem scheint nicht so...“ fängt Yukari an zu reden und guckt Alastor an. „Das stimmt, ich habe bemerkt, das ich Teilweise blind vor Wut werde... ich habe versucht mich von dieser... Blindheit zu trennen die Kraft aber zu behalten... hat leider nicht ganz geklappt.“ Sagt er grinsend und geht wieder in Kampfstellung. „Na wenn das so ist... machen wir nun erst.“ Yukaris leicht fröhlicher Blick wandelt sich in einen tödlich ernsten Blick. Sie bewegt sich blitzschnell auf Alastor zu und will ihn schlagen, verschwindet aber plötzlich in einen Riss den sie unter sich erschaffen hat.

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Beitragvon Alastor » Do 30. Jun 2011, 23:43

Yukari taucht hinter Alastor wieder auf und schlägt zu. Er schafft es grade noch so auszuweichen. Yukari wiederholt diesen Angriff immer wieder und wird immer schneller dabei. Alastor springt nach oben um sich einen Überblick zu schaffen aber Yukari ist bereits durch die Risse verschwunden und ist hinter ihm. Sie schlägt ihn mit aller Kraft nach unten. Alastor fällt und landet mit voller Wucht auf den steinigen Boden. Er rappelt sich langsam wieder auf und wischt sich Blut von seinem Mund. „Das wird ganz schön langweilig nicht wahr? Weißt du... ich gebe dir etwas... denk nur daran und es wird erscheinen.“ Erzählt Yukari lächelnd und selbstsicher. Alastor schaut zuerst überrascht und dann nachdenklich. „Wie wäre es wenn ich zu zweit gegen sie Kämpfen würde... Nein... Reimu wär sicher genervt und Marisa würde es nicht tun... selbst wenn...“ Denkt er sich und schaut zu Yukari, hinter ihr kommen Ranken zum Vorschein.
„Das ist nicht gut... ich halte das nicht lange stand... Ich brauche etwas... mit dem ich Marisa beschützen kann... Ja genau!“ Alastor konzentriert sich nur auf einen Gedanken und zwar „Etwas womit ich Marisa beschützen kann.“ In seinen Händen erscheinen Licht strahlen. Yukari schaut fragend zu Alastor. „Was denkt er grade...“ denkt sie sich und schaut genauer hin. Die Lichtstrahlen materialisieren sich langsam. Alastor hält zwei schwarze Klingen in der Hand. Als er sie ansah, wirkt er überrascht und verunsichert. „Das ist...!“ Yukari wirkt ängstlich. „Woher kennst du diese Schwerter?!“ Schreit Yukari und schaut zu ihm. „Ich... habe diese Klingen in einer Vision gesehen... aber...“ Alastor stoppt als ein Windstoß um ihn entsteht.
„Was... ist das… diese Kraft ist beängstigend... beinahe schon erdrückend.“ Denkt er sich und schaut zu Yukari die anscheint noch gar nicht richtig realisiert hat was geschehen ist. Alastor stürmt auf sie zu. Sie schüttelt den Kopf um wieder klar denken zu können. Yukari öffnet vor Alastor einen Riss der ihn einsaugt und sie hinterher. Alastor steht plötzlich wieder neben Marisa die mit breitem Grinsen ihn anguckt. Als er sich umschaut sieht er Alice, die ein paar Schritte zurückweit und sich neben Yukari stellt.

Als Alice und Yukari sich anschauten und sich zu nickten, wollten beide gehen, doch Alastor hielt sie auf. „Yukari! Diese klingen... gibt es sie wirklich?“ fragt er ernst. Yukari schaut mit neutraler Mine zu ihm zurück. „Das solltest du besser Reimu fragen...“ sagt sie und geht mit Alice weiter. „Es ist kein Wunder das die beiden sich getroffen haben... oder?“ fragt Alice. Yukari nickt zustimmend und verschwinden hinter der nächsten Ecke. „Du bist wirklich der Hammer!“ sagt Marisa und gibt ihm die Tüten von Alice. „Ahh... Alice ist wirklich begabt.“ Sagt er und schaut hinein. „Ja, im nähen ist sie ungeschlagen.“ Sagt Marisa zustimmend. „Komm... gehen wir rein.“ Sagt sie und geht mit Alastor in den Schrein. Als sie das Esszimmer betreten reizt Marisa die Augen auf und ist überrascht.

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Beitragvon scbelau » Fr 1. Jul 2011, 00:32

ok, der anfang wirkt ziemlich harmonisch^^
als dann Yukari auftaucht, wurde es ordentlich spannend (hui^^)
besonders weil yukari für mich irgendwas irreales und mächtiges hat.
zwei sachen sind mir nur aufgefallen, die ich einfach mal so äußere, sind nur meine meinung:
so langsam wirkt alastor echt n bisschen op. Seit beginn der geschichte geht er eigentlich nur durch die welt und versohlt diversen leuten den arsch^^' noch ist es ja ganz unterhaltsam, aber ich glaube auf dauer wird es doch recht eintönig, pass auf, dass du nicht in diese schiene abrutscht ;) hier und da mal ein paar schwierigkeiten, oder auch mal ein temporärer rückzug wären ja auch kein beinbruch ;p
zweite sache: ok, ist nur ne kleinigkeit, aber das ende vom kampf hab ich nicht so ganz kapiert... wieso haben die beiden nun aufgehört zu kämpfen, jetzt wo alastor doch diese beiden krassen schwerter beschworen hat? (ich denke mal, es handelt sich um die schwerter, die ich meine ;) ) da ist der abschluss doch etwas holprig geraten^^'

so, jetzt hab ich mehr gemeckert als ich wollte und als die story es verdient hat^^'
der teil ist auch wieder gut geworden und hat eine gute balance zwischen harmonie zu beginn und action zum schluss hin.
vielleicht nimmst du dir meine ratschläge ja mal zu herzen ;)

sonst, weiter so :D
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Glaubenskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen um die Frage, wer den cooleren imaginären Freund hat...

Yue ist verdammt noch mal cool!^^

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Beitragvon Alastor » Do 21. Jul 2011, 03:05

Teil 9 – Ein Tag mit Marisa

Marisa fängt an fröhlich zu lächeln, als sie eine weiter Person bei Reimu sitzen sieht. Sie hat langes grünes Haar, grüne Augen und einen freundlichen Gesichtsausdruck. Sie trägt eine blaue Robe mit einer gelben Schleife am Kragen und einen blauen Spitzenhut der um sich eine gekräuselte weiße schleife umgebunden hat. „Meisterin Mima!!“ ruft Marisa und geht schnell auf ihr zu. Mima dreht sich zu ihr um und lächelt sanft. „Marisa! Wie geht es dir?“ fragt sie höflich. Marisa verbeugt sich vor ihr und grinst. „Mir geht es bestens! Was beschert uns die Ehre das du zu uns gekommen bist!“ fragt Marisa neugierig. „Ich wollt einfach mal wieder vorbei schauen und... eine schöne Tasse Tee trinken.“ Kichert Mima und schaut an Marisa vorbei. „Wer ist das?“ fragt sie und deutet auf Alastor. Er tritt neben Marisa und verbeugt sich.
„Alastor Niwakaame. Es ist mir eine Ehre.“ Antwortet Alastor und richtet sich wieder auf. Mima schaut überrascht. „Weißt du, Alastor kommt aus der anderen Welt! Er hat mich vor Remilia beschützt!“ Erklärt Marisa stolz. „Aus der anderen Welt? Dann musst du wohl der Wäch...“ Mimas Satz wird von Reimu unterbrochen, indem sie Alastor eine Kopfnuss verpasst. „Ahh... was zur Hölle sollte das?“ Fragt er Reimu wütend und schaut zu ihr.
„Mima ist der Gott dem dieser Schrein gewidmet ist, und du bietest ihr nicht mal was zum trinken an?“ meint Reimu verärgert und schaut zornig Alastor an. Mima weiß nicht was da grade abgeht und schaut fragend und verwirrt zu Marisa. „Das soll wohl ein Witz sein? Mir deshalb gleich eine rüber zu braten? Du hättest mich auch normal drauf Aufmerksam machen können.“ Mein Alastor und geht in Richtung Küche. Er öffnet die Tür und schlägt sie hinter sich wieder zu.
Der knall hallt durch den ganzen Schrein. „Ähh... entschuldigt mich!“ meint Marisa, verbeugt sich und rennt Alastor nach. Reimu setzt sich wieder zu Mima. „Das war knapp...“ seufzt sie und schaut zur Küche. „Er weiß nichts davon...“ fügt Reimu an und schaut zu Mima. „Und was ist mit Marisa?“ fragt sie sorgend. „Auch nicht... es wissen nicht viele davon.“ Erzählt Reimu. „Sie müssen das erfahren Reimu. Das ist von außerordentlicher Wichtigkeit!“ warnt Mima Reimu und schaut besorgt und ernst zu ihr. Reimu nickt und wirkt nachdenklich.

Alastor setzt in der Küche Wasser auf und Flucht vor sich hin. Marisa die hinter ihm steht schaut zu ihm. „Nimm es dir nicht so zu Herzen... du weißt doch wie Reimu ist... besonders wenn es um den Schrein geht.“ Alastor nickt und macht weiter Tee. „Du... kann ich dich was fragen?“ fängt Marisa plötzlich an. „Aber klar, was gibt es?“ fragt Alastor und wendet sich zu Marisa. „Wie hast du eigentlich geschlafen?“ sagt sie schüchtern und guckt verlegen zur Seite. Alastor schaut überrascht zu Marisa. „Wunderbar... und das habe ich dir zu verdanken.“ Antwortet Alastor mit einem Lächeln. „Schön dass ich dir auch mal helfen konnte.“ Meint Marisa etwas Traurig.
„Was heißt denn hier auch mal?“ fragt Alastor und geht zu ihr. „Naja du tust immer alles für mich... setzt dich für mich ein und schützt mich…“ Antwortet sie und senkt ihren Blick. „Das ist das Mindeste was ich für dich tun kann... und außerdem tust du doch schon ganze Zeit was für mich.“ Meint Alastor und lächelt. Marisa schaut fragend zu ihm hoch. „Du bist doch bei mir, egal was auch grade ist. Heute Morgen standest du die ganze Zeit an der Stelle und hattest auf mich gewartet. Gestern Nacht bist du zu mir gekommen und hast mir gesellschafft geleistet. Das war bis jetzt die schönste Zeit in dieser Welt, solange du bei mir Gesellschaft leistest bin ich froh.“ Sagt Alastor aufmunternd mit einem Lächeln.
Marisa reibt sich kurz die Augen und nickt dann dankend zu. „Aber dennoch... ich finde das irgendwie nicht genügend.“ Meint Marisa. „Wir werden sicher noch irgendwas finden... wenn es dich nicht in Ruhe lässt. Beim Training oder bei der Hausarbeit.“ Sagt Alastor und grinst. „Ich bei der Hausarbeit? Du machst wohl Witze! Das letzte mal das ich gekocht habe stand die Küche in Flammen.“ Antwortet Marisa grinsend und packt sich verlegend am Hinterkopf. „Das war auch ein Witz... aber beim Training wird sich sicherlich was finden.“ Meint Alastor selbstsicher und nimmt den Topf mit Kochendem Wasser von dem Herd. Er holt aus einem Schrank eine Teekanne und füllt sie mit Teeblättern. Danach legt er ein Sieb oben drauf und füllt die Kanne mit dem Wasser. Er stellt die Kanne auf ein Tablett und geht zur Tür. „Kommst du mit?“ fragt Alastor und schaut zu Marisa rüber, die ihm zu nickt und zu ihm läuft. Alastor und Marisa gehen wieder in das Esszimmer. Er stellt das Tablett mit dem Tee auf den Tisch. „Bitte sehr.“ Sagt er zu Mima Gewand und schenkt in ihrer Tasse ein. „Oh. Vielen Dank, Alastor.“ Antwortet sie und geniest regelrecht die Tasse. „Beeindruckend... was für ein Hervorragender Tee.“ Sagt sie plötzlich überrascht.
Alastor lächelt und nickt ihr dankend zu. Er wendet sich zu Reimu und schenkt ihr auch ein. Die stillschweigend trinkt. „Marisa und ich sind dann mal weg.“ Meint er und verbeugt sich. Reimu schaut fragend zu Marisa. „Wir sind nur draußen.“ Antwortet sie und guckt dann zu Mima. „Es war schön dich wieder zu sehen. Komm doch bald mal wieder vorbei.“ Bedankt sich Marisa und verbeugt sich zum Abschied vor ihr. „Gerne, ich hoff ihr habt dann mehr Zeit.“ Antwortet sie lächelnd. Alastor und Marisa gehen beide raus und schließen die Tür. „Er ist wirklich nett... bist du sicher das er es ist?“ fragt Mima Reimu überrascht. „Ich dachte auch erst das er es nicht sein kann... diese ehrliche und freundliche Persönlichkeit passt eigentlich nicht auf die Sage... aber er erzählte vom Rad des Schicksals...“ erklärt Reimu und erzählt von der ersten Nacht wo sie mit Alastor gesprochen hat. Mima hört stillschweigend zu. Hin und wieder nickt sie zustimmend zu. „Ich verstehe... aber kann es nicht einfach nur Zufall sein? Das die beiden so gut miteinander Auskommen und das er diese Wörter gesagt hat?“ Reimu schüttelt den Kopf und erzählt ihr von anderen Erlebnissen mit Alastor.
„Okay... dann musst du Handeln... ich denke es steht nun sowieso fest. Ihr solltet euch vorbereiten.“ Warnt Mima. „Ich werde sie heute Abend aufklären.“ Antwortet Reimu zustimmend. „Marisa und Alastor?“ fragt Mima und schaut verdutzt. „Nein, die beiden ausgenommen... ich denke es wär kein Vorteil sondern eher eine Verunsicherung beider.“ Erklärt Reimu. „Wieso Verunsicherung?“ hackt Mima noch mal nach. „Ich denke nicht das beide mit dieser Situation zurechtkommen… Besonders Marisa nicht.“ Erklärt Reimu. „Marisa könnte stimmen aber Alastor?
Ich denke er ist aus anderen Holz geschnitzt.“ Stellt Mima fest und trinkt noch eine Tasse Tee. Reimu schaut in die Richtung in denen die beiden verschwunden sind. „Ich weiß nicht... ich glaub er würde sich vorwürfe machen...“ meint Reimu und wirkt bedrückt. Mima schweigt und schließt die Augen. „Und was wirst du machen?“ fragt sie nach einer kurzen Zeit.
„Ich denke... wenn die Zeit gekommen ist... werde ich auf die Situation richtig agieren.“ Antwortet Reimu fest entschlossen. Mima grinst. „Das sieht dir wieder ähnlich. Einfach keine Sorgen machen und Spontan entscheiden. Das ist eine deiner Stärken aber auch einer deiner schwächen.“ Lobt Mima sie fast. Reimu schaut fragend zu ihr. „Was passiert... wenn etwas unvorhersehbares geschieht?“ erklärt sie und schaut dabei zu Reimu die schweigend den Kopf senkt. „Dann... muss ich mir wohl etwas überlegen...“ flüstert sie. Mima fängt an zu grinsen.
„Du schaffst das schon, da bin ich mir sicher.“ Muntert sie Reimu auf und steht auf. „Ich hoffe es.“ Denkt Reimu sich und schaut Mima hinterher. „Nun, ich geh dann mal wieder und pass bitte auf.“ Sagt Mima noch zum Abschied. Reimu nickt und sieht zu, wie Mima sich langsam auflöst. Nachdem Mima weg ist, geht sie nach draußen.

Alastor und Marisa sitzen oben auf dem Schreintor. Sie schauen beide den Weg entlang und wirken entspannt. „Alastor? Marisa?“ Reimu kommt aus dem Schrein und schaut sich nach den beiden um. Marisa dreht sich oben vom Schreintor zu ihr hin. „Wir sind hier oben! Was gibt es denn?“ fragt sie und schaut zu Reimu runter. „Was macht ihr da?“ fragt sie verärgert und schüttelt leicht den Kopf. „Ist auch egal... ich bin nun weg... heute Abend ist eine Versammlung, daher hole ich die anderen.“ Meint Reimu und geht in den Wald hinein. Alastor und Marisa schauen ihr nach.

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Beitragvon Alastor » Do 21. Jul 2011, 03:05

„So plötzlich eine Versammlung?“ fragt Marisa überrascht. „Hmm... wirst du hingehen?“ fragt Alastor und legt sich hin. „Solche Versammlungen sind nichts für mich... ich lass mir das alles von Reimu in Ruhe erzählen.“ Antwortet sie grinsend. „Ich verstehe.“ Antwortet er ruhig und schaut in den Himmel. Marisa schaut zu ihm und legt sich neben ihm. „Hier oben ist man ungestört... nicht wahr?“ fängt Marisa an. „Wenn man hier auf dem Tor liegt, wird man nicht so leicht gesehen und kann entspannen.“ Erzählt sie und guckt entspannt in den Himmel. „Wenn die Leute laufen ja... aber nicht wenn sie fliegen.“ Ergänzt er und lächelt. Marisa stuppst ihn an. „Soll das eine Anspielung sein?“ fragt sie lachend. „Hmm... vielleicht.“ Antwortet Alastor und schließt die Augen.
„Rede ich wirklich so viel?“ fragt Marisa leicht beleidigt. „Nun... du redest teilweise wirklich viel aber es stört mich nicht.“ Muntert er sie auf. „Ehrlich gesagt hätte ich von dir auch nichts anderes erwartet.“ Antwortet sie grinsend und stupst Alastor an. Alastor grinst nur und richtet sich auf. Er schaut über die Landschaft und lächelt leicht. Marisa die ihn beobachtet hat, steht auf und schaut in dieselbe Richtung. „Wollen wir ein wenig spazieren gehen? Ich zeige dir dann noch ein wenig von Gensokyo.“ Meint sie und lächelt. „Gensokyo ist wohl diese Gegend?“ fragt er Marisa, die nur Nickt.
„Gerne.“ Antwortet er mit einem sanften lächeln und geht an einer Leiter vom Schreintor runter. Marisa pfeift und ihr Besen kommt angeflogen. Sie setzt sich drauf und gleitet langsam hinunter zu Alastor. Als sie unten angekommen ist, springt sie von ihrem Besen und nimmt ihn in die Hand. „Los komm!“ Sagt Marisa voller Tatendrang und geht los. Alastor nickt und folgt ihr. Die beiden gehen den gewohnten weg vom Schrein weg und gehen an einer Kreuzung grade aus. Von dort kommen die beiden ins Dorf. Marisa zeigt Alastor Restraunts, Stände und Kneipen. „Die Geschäfte sind wirklich die besten, Reimu und ich waren dort oft gegessen oder gefeiert.“
Meint Marisa lachend. „Das kann ich mir sehr gut vorstellen.“ Sagt Alastor und lächelt mit geschlossenen Augen. Die beiden gehen durch die Straßen und schauen sich um. „Hey!“ ein Verkäufer eines Obststandes ruft Marisa und Alastor zu sich. Marisa schreckt zurück und wirkt überrascht. „Du bist diejenige die mir letztens Äpfel gestohlen hat!!“ Schreit der Mann wütend. Marisa dreht sich um, als ob sie gar nicht gemeint ist. Alastor seufzt und schaut zu Marisa. „Verdammt...“ flüstert sie und dreht sich zu Alastor, der sich zu dem Verkäufer dreht.
Er kommt mit einem Muskelbepackten Mann an. „Nun wirst du Zahlen, falls du kein Geld dabei hast, wird es Ärger geben!“ sagt der Verkäufer und währenddessen haut der Muskelprotz sich mit der Faust in die Hand. „Sie können mir nichts beweisen!“ meint Marisa beleidigt und dreht sich von dem Verkäufer weg. Der seinem Begleiter zu nickt. Er geht auf Marisa zu und grinst zufrieden. Der Muskelprotz holt aus und schlägt in Marisas Richtung. Alastor stellt sich vor ihr und blockt den Angriff, in dem er seine Hand rausstreckt.
„Wa... was?“ fragt der Muskelprotz überrascht. „Muskeln... aber nichts dahinter...“ meint Alastor und stößt ihn weg. „Was mischt du dich da ein? Du Okkultes Schwein?“ flucht der Verkäufer und schaut wütend zu Alastor. „Okkultes Schwein?“ fragt Alastor wütend und geht auf ihn zu. „Ich bin Marisas Bodyguard!“ erklärt er und steht nun vor dem Verkäufer, der Ängstlich zurückweicht. „Nicht so schnell!“ Meint der Muskelprotz und greift von Hinten an. Alastor dreht sich um und packt seinen Arm. Er schleudert ihn auf den Boden, „Deine Kraft ist ein Witz.“ Sagt er spöttisch und wendet sich wieder zu dem Verkäufer. „So nun zu dir.“ Alastor geht auf den ihn zu und holt etwas aus seinem Mantel. Er streckt die Hand raus und öffnet sie.
„Ich denke, das wird reichen.“ In der Hand ist etwas Geld. Der Verkäufer nimmt das Geld zitternd an. Marisa geht zu Alastor und packt sich seinen Arm. „Komm... lass uns gehen.“ Meint sie ein wenig bedrückt. Er nickt zustimmend und die beiden gehen aus dem Dorf.

„Tut mir leid... ich wollte nicht das sowas passiert... ist dir was zugestoßen?“ fragt Marisa besorgt. „Nein keine Angst... Reimus Kopfnuss hatte mehr Kraft als der schlag dieses Typen.“ Antwortet Alastor und grinst. „Danke... du hast mich wieder beschütz.“ Fügt Marisa wieder an. „Hab ich gern gemacht! Aber den hättest du mit der gleichen Leichtigkeit fertig gemacht.“ antwortet Alastor aufmunternd. „Ich mag Kämpfe nicht... immer wird wer Verletzt...“ meint sie traurig.
„Man kann zwar kämpfen aus dem Weg gehen wenn beide Parteien sich einigen können... aber es gibt auch Kämpfe, die um dein Leben entscheiden.“ Erklärt Alastor, in seiner Stimme hört man die Besorgtheit, die er um Marisa hat. Während die beiden den Weg weiter gehen, kommen sie in einen Wald. Die Bäume sind alle abgestorben, sie sind zwar groß aber alle haben keine Krone mehr. Alastor schaut sich um. „Wo... sind wir hier?“ fragt er Marisa.
„Das ist der “Wald des Zwielichts“.“ Erklärt Marisa. „Ich bin mit Reimu oft hier, da hier alle Bäume tot sind... wir finden allerdings nicht die Ursache...“ fährt sie fort. Alastor nickt und schaut sich nachdenklich um. Sie kommen an einer Stelle an, an dem kein Baum ist sondern eine gro0e leere Fläche. „Momentmal...“ mein Alastor und schaut sich schärfer um. „Das... kommt mir hier bekannt vor...“ murmelt er vor sich hin. Er geht einige Schritte weiter und bleibt plötzlich stehen. „Was meinst du?“ fragt Marisa. „Ja... diese stelle passt genau zu der in meiner Welt.“ Erklärt er und schaut zu Marisa, die fragend zu ihm guckt.
„Hier habe ich dich zum ersten Mal gesehen. Du warst eine Blattgestallt in meiner Welt.“ Sagt er verblüfft. Marisa schaut nachdenklich. Plötzlich reizt sie ihre Augen auf. „Du hast recht... wir haben dich auch hier gesehen! Du warst ebenfalls in Blattgestallt vor uns... wir haben uns gewundert woher die Blätter kamen.“ Erklärt Marisa und geht zu Alastor. „Könnte es sein... das dies hier ein Portal zwischen den Welten ist?“ fragt Alastor und stellt sich neben Marisa. „Ich weiß es nicht... diese Möglichkeit hatten wir noch nicht in Betracht gezogen.“ Meint Marisa. „Das wär zu mindestens eine Erklärung dafür, dass die Menschen meiner Welt durch die Bäume laufen konnten.“ Sagt er und verschränkt die Arme vor der Brust.
„Aber du konntest das nicht?“ fragt Marisa verwundert. „Nein... sie waren für mich real. Vielleicht weil es vorherbestimmt war, das ich in diese Welt komme?“ murmelt Alastor vor sich hin. „Meinst du das ernst?“ meint Marisa ungläubig. „Ich weiß nicht... Reimu könnte das wissen... sie weiß hier mehr als ich über mich. Da sie mir ja nie was sagt.“ meint Alastor leicht wütend. Marisa legt ihre Hand auf seine Schulter. „Keine Sorge, ich denke sie wird dir das bald erzählen.“ Sagt Marisa lächelnd und aufmunternd. Alastor nickt ihr leicht zu und schaut in den Himmel. Es wird langsam Dunkel, die ersten Sterne und der Mond sind schon leicht zu sehen.
„Wir sollten zurück gehen, Reimu wird sonst durchdrehen.“ Sagt Marisa und grinst dabei. Alastor schüttelt den Kopf und setzt eine ängstliche Mine auf. „Ohh nein... das wollen wir ja nicht!“ sagt er spöttisch. Beide fangen an zu lachen und gehen in Richtung des Schreins.

Als Marisa und Alastor lachend ankommen, kommt ein riesen Lärm aus dem Schrein inneren. Es sind viele verschiedene Stimmen raus zuhören. Einige kann Alastor zuordnen. Es sind Remilias, Patchoulis und Yukaris stimmen. Die anderen stimmen kennt er jedoch nicht.
„Reimu!! Das kann nicht sein das du uns das verschwiegen hast!“ brüllt Yukari. „Remilia wusste das doch genauso wie ich! Warum soll also nur ich dafür grade stehen!“ Antwortet Reimu zornig. Es wird immer lauter und zorniger. „Ich denke... wir warten bis das vorbei ist...“ meint Alastor und setzt sich auf die Treppe vor dem Schreintor. Marisa setzt sich neben ihm und sie schauen wieder in den Himmel. Es ist bereits Nacht und die Sterne sind in einer riesigen Vielzahl zum Vorschein gekommen. Plötzlich herrscht im Schrein Stille.

To be continued

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Beitragvon Alastor » So 4. Sep 2011, 23:45

Teil 10 – Stärken und Schwächen

Marisa und Alastor sitzen draußen auf der Treppe und schauen nach oben zu dem Mond. „Du sag mal... hattest du wirklich niemanden in deiner Welt der dir bei stand?“ fragt Marisa und schaut besorgt. Alastor schweigt eine Weile und seufzt dann leicht. „Ich hatte am Anfang ein paar Freunde, zu mindestens dachte ich das es meine Freunde wären. Sie haben mich schneller verraten als man sich vorstellen konnte.“ Antwortet er bedrückt und lächelt leicht sarkastisch.
Marisa schaut mit gesenktem Blick nach vorne. „Und... eine Freundin?“ fragt sie nach. „Sie hat mehr mit mir rumgespielt als mich geliebt. Sie hat dafür gesorgt, das ich sämtliche Hoffnung der Welt verloren habe.“ Meint Alastor und guckt den Weg entlang. Marisa schweigt und wirkt nachdenklich.

Alastor und Marisa drehen sich um als sie Stimmen von hinten hören. Es kommen einige Leute aus dem Schrein. „Wow... das muss ja ziemlich wichtig gewesen sein, wenn so viele Leute da waren.“ Alastor schaut sich die Personen genauer an und erkannt Alice, Yukari und Patchouli wieder. „Das dort sind Yoyuko und Youmu.“ Sagt Marisa plötzlich und zeigt auf zwei Personen.
Die eine ist groß und hat pinke Haare. Sie trägt einen blauen Kimono, einen blauen Hut der der vorne eine weiße Fläche mit roten kringel und hat einen Fächer in der Hand. Die andere ist klein, hat ein grünes kurzes Kleid an und hat silberne Haare mit einer schwarzen Haarspange. Sie trägt ein Katana und hat einen Geist in Form einer Kugel bei sich.
„Die da vorne ist Sanae.“ Fährt Marisa fort und deutet auf eine große Frau. Sie hat lange grüne Haare, ein weißes Top und einen langen blauen Rock an. Als sie an Alastor und Marisa vorbeilaufen, wandeln ihre Blicke von ermüdet in pure Missachtung. Ihr Blicke treffen genau auf Alastor der wütend zurück blickt. Marisa schaut verwirrt zwischen den anderen und Alastor her. „Wieder diese Blicke... wie ich sie Verabscheue...“ flüstert Alastor zu sich selbst als die andern vorbeigegangen sind. „Das passt ja gar nicht zu dir.“ Ertönt eine Stimme von hinten.
Alastor dreht sich um und sieht Remilia die teuflisch grinsend ihn ansieht. „Remilia...“ meint Alastor leise. „Lässt du dich von sowas banales etwa unterkriegen?“ zieht sie ihn auf. „Willst du nicht genau wie die anderen an mir vorbei gehen und mich verachten?“ antwortet Alastor gleichgültig und dreht sich von Remilia weg. „Tze...“ faucht sie und verschwindet. Bevor Alastor reagieren konnte, hat Remilia bereits sein Arm gepackt und zieht ihn nach hinten. Zur gleichen Zeit drückt sie seinen Kopf nach vorne. „Pass auf was du sagst! Werf mich nicht mit den anderen in einen Topf nur weil wir alle gleichzeitig aus dem Schrein kommen!“ Schreit Remilia wütend und zieht kräftiger.
„Was... so schnell und diese Kraft...“ denkt Alastor sich und macht ein schmerzverzehrtes Gesicht. „Ich kenne dich besser als die und ich weiß das du sowas nicht verdienst.“ Antwortet sie und lässt ihn los. Remilia geht ohne ein Wort zu sagen an den beiden vorbei. „Entschuldige...“ gibt Alastor noch von sich bevor Remilia verschwindet. „Ist alles in Ordnung mit dir?“ fragt Marisa und kontrolliert seine Schulter indem sie leicht Druck auf verschiedene Stellen ausübt.
„Ja... sie hat mich nicht verletzt... nur meinen Stolz.“ Meint Alastor. „Das ist also die wahre Stärke eines Vampires... also hat sie mit mir nur gespielt.“ Denkt er sich wütend. „es scheint das du es endlich Begriffen hättest.“ Klingt eine Stimme von der Seite. „Du kannst dir deine Schadensfreude sparen... Reimu.“ Antwortet Marisa scharf. Alastor und Reimu schauen überrascht zu Marisa rüber die wütend zu den beiden hinschaut.
„Marisa? Was sagst du da?“ fragt Reimu überrascht und weiß nicht so recht wen sie angucken soll. „Kannst du nicht einmal aufhören auf ihm rumzuhacken und ihn unterstützen?“ Hackt Marisa weiter nach. „Besonders in Situationen wo das komplett unangebracht ist. Erst verachtet jeder ihn mit Verachtung und dann macht ihn Remilia noch fertig!“ schreit Marisa, Reimu an und steht geht auf sie zu. „Ich bin es wirklich leid das du ständig mit ihm streitest!“ Reimu verstummt und guckt zur Seite. Marisa Atmet schwer und schwitzt leicht, sie dreht sich um als sie eine Hand auf ihrer Schulter spürt. Als sie sich umdreht, sieht sie dort Alastor der mit einem Sanften lächeln hinter ihr steht. „Ist schon okay, ich danke dir dass du mir bei stehst.“ Sagt er ruhig.
„Du musst nicht für mich etwas tun, was du mich nicht magst... es seien du willst es natürlich.“ Versucht er Marisa weiter zu beruhigen. Sie lehnt sich langsam an ihm an und drückt ihr Gesicht an seiner Brust. Man hört ein leises Schluchzen. „Es muss hart sein mich vor deiner besten Freundin zu verteidigen.“ Flüstert Alastor zu ihr. Marisa nickt leicht während sie immer noch ihr Gesicht an Alastors Brust drückt. „Geh doch schon mal vor, ich komme gleich noch mal vorbei okay?“ Marisa reibt sich eben die Tränen aus den Augen. „Ja okay... ich werde dann auf dich warten.“ Antwortet sie leise. Als Marisa in den Schrein verschwunden ist, fängt ein leichter Nieselregen an. Alastor schaut hoch und fängt an zu grinsen.

„Hah... Kirisame...“ meint Alastor und breitet seine Arme aus. „Was hast du gesagt?“ fragt Reimu und schüttelt den Kopf um wieder klare Gedanken von Marisas Aktion zu fassen. „Marisa hat mir erzählt, als ich hier angekommen bin, das ihr Nachname Nieselregen heißt und das passt grade.“ Erklärt Alastor und schaut zu Reimu die anfängt leicht zu lächeln. „Ja... du hast recht.“ Meint sie mit kurz gesenkten Blick und schaut dann wieder zu Alastor. „Was denkst du eigentlich darüber?“ fragt Reimu plötzlich etwas bedrückt. Alastor setzt eine verwirrte Miene auf. „Du weißt schon... das was Marisa sagte.“ Fügt Reimu an. Alastor seufzt kurz und setzt sich wieder. „Nun ich denke...“ fängt er an, während Reimu sich neben ihn setzt und aufmerksam zuhört. „... sie hat recht. Wir sollten uns wirklich vertragen und uns gegenseitig unterstützen.“ Erklärt er und guckt nach vorne in den dunklen Wald, der Vollmond scheint grell und es sind eine dunkle Wolken am Himmel.
„Ich verstehe...“ meint Reimu zustimmend und steht auf. „Kommst du mit?“ fragt sie freundlich. „Gerne, Marisa wartet schließlich noch auf mich...“ antwortet Alastor und steht auf. Er geht mit Reimu ein paar Schritte als er plötzlich stehen bleibt. „Was ist los?“ fragt Reimu überrascht nach. „Geh doch schon mal vor, ich möchte doch gerne ein wenig draußen bleiben.“ Antwortet Alastor fröhlich. Reimu nickt ihm zu und geht in den Schrein. Alastor dreht sich mit einer ernsten Miene um. Dort sieht 2 gelb leuchtende, böse wirkende Tieraugen. „Was zur Hölle ist das?“ fragt sich Alastor Gedanklich. Die Augen kommen immer weiter auf ihm zu. Es kommt ein großer weißer Wolf zum Vorschein. Er knurrt bedrohlich Alastor an und fletscht die Zähne.
„Das ist kein natürlicher Wolf... er hat eine starke Aura!“ denkt er sich und weicht ein paar Schritte zurück. Es zieht Nebel auf und der Wolf verschwindet. „Wo ist er hin...“ fragt Alastor verwundert sich selbst und schaut sich um. „... aber wichtiger ist... wer hat diesen Geister Wolf geschickt und mit welcher Absicht?“ Alastor schließt die Augen und konzentriert sich. Plötzlich spürt er einen warmen, fauchenden Atem vor sich. Vor Schreck springt er zurück und der Wolf erscheint wieder. „Er... kann sich im Nebel tarnen?“ meint er Überrascht und starrt ihn mit großen Augen an.


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